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Wettervorhersage

Letzte Aktualisierung: 20.05.2018, 16.34 Uhr


Ein nur in höheren Schichten erkennbares Tief mit Zentrum über dem Elsass bestimmt das Wetter in Baden-Württemberg. GEWITTER: Heute zum Abend hin vermehrt Gewitter mit Starkregen um 20 l/qm in einer Stunde, kleinkörnigem Hagel und Böen bis 70 km/h. Lokal können dann vor allem im Schwarzwald und in Oberschwaben auch Unwetter mit heftigem Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit und Hagel um 2 cm auftreten. Nachts vorübergehend abklingend, ab Montagmittag mit ähnlicher Intensität neubildend. NEBEL: In der Nacht zum Montag kann vor allem in Flussniederungen lokal Nebel mit Sichtweiten unter 150 m entstehen.


 

Radarfilm Baden-Württemberg (Niederschlag)

 

Aktuelle Beobachtungen aus Baden-Württemberg

Gebietsweise Schauer und Gewitter, im Süden örtlich mit Unwetterpotenzial.


Heute Nachmittag stark bewölkt, von Südosten vermehrt Schauer und Gewitter, besonders im Süden lokal mit Unwetterpotenzial durch Starkregen. Höchstwerte von 14 Grad im Bergland bis örtlich 23 Grad an der Tauber. Schwacher bis mäßiger, in Böen frischer bis starker Nordostwind. In Gewitternähe stürmische Böen. In der Nacht zum Montag abklingende Schauer, Wolkenauflockerung und lokal Nebel. 13 bis 6 Grad.

Am Pfingstmontag vormittags viel Sonne, trocken. Ab Mittag mehr Quellwolken, dann bevorzugt im Bergland einzelne Schauer und teils kräftige Gewitter. Maxima von 18 Grad im Bergland bis knapp 26 Grad an der Tauber. Schwacher, in Böen frischer Nordostwind. In Gewitternähe starke bis stürmische Böen. In der Nacht zum Dienstag wolkig mit letzten Schauern und Gewittern. Abkühlung auf 13 bis 7 Grad.

Am Dienstag im Nordosten heiter bis wolkig und weitgehend trocken. Sonst zeitweise starke Quellbewölkung, im Tagesverlauf vermehrt Schauer und Gewitter. Höchstwerte von 18 Grad im Südschwarzwald bis 26 Grad am nördlichen Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Nordostwind, bei Gewittern starke bis stürmische Böen. In der Nacht zum Mittwoch vor allem im Süden bei starker Bewölkung weiter Schauer und Gewitter, im Norden Wolkenlücken und trocken. Minima 14 bis 9 Grad.

Am Mittwoch Wechsel von Sonne und teils starker Quellbewölkung mit Schauern und Gewittern. Höchstwerte zwischen 18 Grad im Bergland und 26 Grad an der Tauber. Schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. In Gewitternähe starke bis stürmische Böen. In der Nacht zum Donnerstag abklingende Schauer und Gewitter. Wolkenauflockerung, streckenweise Nebel oder Hochnebel. Tiefstwerte 14 bis 9 Grad.

Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Mittwoch, 23.05.2018 bis Mittwoch, 30.05.2018
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Sonntag, 20.05.2018, 13:32 Uhr

Gebietsweise Schauer und Gewitter, lokal mit Starkregen. Dabei
zunehmend warm.

Vorhersage für Deutschland bis Sonntag, 27.05.2018,
Am Mittwoch in der Nordosthälfte viel Sonnenschein, sonst zunehmend
Quellwollen. Im Süden und Südwesten starke Gewitter wahrscheinlich.
Höchsttemperaturen 21 bis 26, an der See und im höheren Bergland 17
bis 21 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordostwind.
In der Nacht zum Donnerstag in der Südwesthälfte meist abklingende
Gewitter. Sonst weitgehend trocken und nur locker bewölkt.
Tiefstwerte 14 Grad im Südwesten bis 7 Grad im Nordosten.

Am Donnerstag im Süden sowie in den östlichen Mittelgebirgen Schauer
und Gewitter mit örtlichem Starkregen. Auch im Ostseeumfeld Schauer.
Sonst häufig heiter und meist trocken. Höchsttemperaturen 21 bis 27
Grad, an der See und im Bergland 17 bis 21 Grad. Schwacher bis
mäßiger, zeitweise etwas auflebender Nordostwind.
In der Nacht zum Freitag im Osten und Südosten gebietsweise Schauer
und noch einzelne Gewitter. Sonst locker bewölkt oder klar und meist
trocken. Tiefstwerte 14 bis 8 Grad.

Am Freitag im Osten und Südosten Schauer und Gewitter, lokal mit
Starkregen. In den anderen Regionen heiter bis wolkig und
größtenteils trocken. Höchstwerte 22 bis 28 Grad, an der See 17 bis
23 Grad. Schwacher bis mäßiger, im Norden etwas böiger Nordostwind.
In der Nacht zum Samstag Im Osten schauerartiger Regen, örtlich
gewittrig. Sonst locker bewölkt oder klar und trocken.
Tiefsttemperaturen 16 bis 10 Grad.

Am Samstag außer im Westen und Nordwesten Schauer und Gewitter, dabei
vereinzelt Starkregen. Im Westen und Nordwesten zeitweise
Sonnenschein. Erwärmung auf 22 bis 29 Grad, an der See 18 bis 23
Grad. Schwacher bis mäßiger Nordostwind.
In der Nacht zum Sonntag noch vereinzelte Schauer, örtlich gewittrig.
Abkühlung auf 16 bis 10 Grad.

Am Sonntag gebietsweise Schauer und Gewitter. Am ehesten an der Oder
trocken und mehr Sonnenschein. Maximalwerte 21 bis 29 Grad, an der
See 17 bis 22 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind um Nord.
In der Nacht zum Montag meist nachlassende Schauer und Gewitter. Dann
häufig nur locker bewölkt. Tiefstwerte 15 bis 9 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Montag, 28.05.2018 bis Mittwoch,
30.05.2018,
Weiterhin warm und gewittrig. In der Nordosthälfte jedoch zunehmend
trocken und mehr Sonnenschein. Höchstwerte 21 bis 29 Grad. Nachts
Abkühlung auf 15 bis 9 Grad.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Simon Trippler

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst


Der erste Weltbienentag

Am heutigen Pfingstsonntag, den 20.05.2018, wird zum ersten Mal der
neu eingeführte Weltbienentag begangen. Dieser besondere Thementag
soll die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die Bedeutung von
Bienen und anderen Bestäubern für ein nachhaltiges Ökosystem lenken
sowie deren Bedrohungen vor Augen führen. Aus diesen Gründen
beschloss der zuständige Ausschuss der Vereinten Nationen im
vergangenen Jahr mit großer Mehrheit dem Antrag Sloweniens auf
Einführung eines Weltbienentages zuzustimmen. Die
UN-Generalversammlung in New York trat diesem Beschluss schließlich
am 20.12.2017 bei.


Sowohl der antragstellende Staat, als auch das gewählte Datum sind
keinesfalls Zufälle. Slowenien ist den Bienen traditionell sehr
verbunden, die dort heimische Bienenart ist sogar Teil der
slowenischen Identität. In kaum einem anderen Land gibt es, relativ
gesehen, so viele Bewohner, die sich um das Wohlergehen von
Bienenvölkern kümmern. Nach Auskunft staatlicher Stellen hält etwa
jeder zweihundertste Einwohner Bienen. Daher ist es nicht
überraschend, dass Slowenien bereits 2011 als eines der ersten
EU-Länder den Einsatz bestimmter bienenschädlicher Pestizide unter
Strafe stellte.


Der gewählte Tag, der 20. Mai, ist der Geburtstag von Anton Jansa
(geboren 1734 in Bresniza, gestorben 1773 in Wien). Dieser
slowenische Imker war einer der Pioniere der modernen
Bienenwirtschaft und eine anerkannte Koryphäe auf diesem Gebiet. Die
damals dort herrschende Kaiserin Maria Theresia berief ihn sogar als
Lehrer an die neu gegründete Theresianische Imkerschule nach Wien.


Daher bietet sich heute an, die Witterung der vergangenen Monate im
Hinblick auf das Wohlergehen der Bienen zu betrachten. Das
Kalenderjahr begann fast überall sehr mild, es kam besonders im Süden
und Westen kaum ein richtiges "Wintergefühl" auf (sechstwärmster
Januar seit Aufzeichnungsbeginn). In großen Gebieten
Nordrhein-Westfalens blieb es sogar frostfrei. Ausgeprägte milde
Perioden im Hochwinter wirken sich meist ungünstig auf die
Bienenvolksentwicklung aus. In Erwartung des Frühlings beginnen diese
nämlich bei hohen Temperaturen bereits mit dem Brutgeschäft und
zehren somit die eigenen körperlichen, als auch die Futterreserven
auf.


Folgt darauf dann der "richtige" Winter, wie im vergangenen Februar
und März geschehen, kann die junge Bienenbrut aufgrund der tiefen
Außentemperaturen nicht mehr ausreichend gewärmt werden. Als Resultat
wird diese von den Bienen oft aufgegeben. Damit ist die dafür
verwendete Energie aber verschwendet worden. Erschwerend kam hinzu,
dass sich der Winter nach einer vorübergehenden Erwärmung in vielen
Regionen bis Ende März halten konnte. Dies verzögerte die
Frühjahrsentwicklung der Völker. Insgesamt kann daher nicht gerade
von einem optimalen "Bienenwinter" gesprochen werden.


Ab April zog aber schließlich der Frühling mit voller Wucht ins Land,
flächendeckende Spätfröste blieben der Vegetation dieses Jahr zum
Glück erspart. Im wärmsten April seit Beginn von kontinuierlichen
Wetteraufzeichnungen entwickelte sich die Natur in rasendem Tempo.
Ebenso rasch ging es mit der Entwicklung der Bienenvölker nach oben:
Die Bienenzahl explodierte förmlich in jenen Völkern, die nach dem
Winter nicht allzu geschwächt waren. Durch das gute Nahrungsangebot
in der Natur sammelten die Bienen auch reichlich Nektar. Jedoch
wirkte sich in manchen Regionen die Trockenheit negativ auf die
Nektarproduktion mancher Pflanzen aus.


Wie geht es nun kurzfristig mit dem Wetter weiter? Es bleibt in den
nächsten Tagen auf jeden Fall warm, ab Montag gebietsweise mit
sommerlichen Temperaturen. Der leicht wechselhafte Charakter mit
Schauern und Gewittern, die durchaus auch stark ausfallen können,
steht allerdings vor allem im Süden und Südwesten weiterhin auf der
Tagesordnung. Alles in allem aber eine durchaus bienenfreundliche
Witterung zum Weltbienentag.

Mag.rer.nat. Florian Bilgeri
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 20.05.2018

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 
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