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Wettervorhersage
Letzte Aktualisierung: 31.03.2020, 15.34 Uhr
Die von Norden einfließende Meeresluft polaren Ursprungs gelangt unter Hochdruckeinfluss. FROST: In der Nacht zum Mittwoch verbreitet leichter bis mäßiger Frost. STURM: In der Nacht zum Mittwoch in exponierten Lagen des Südschwarzwalds zeitweise stürmische Böen bis 70 km/h aus Nordost bis Ost.
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Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 31. Mauml;rz 2020 15:34:12 Uhr:


Sonne und Wolken, trocken. Kommende Nacht leichter bis mäßiger Frost.
Heute Nachmittag im Osten wolkig, sonst oft nur wenige Wolken und viel Sonne. Gegen Abend Wolkenauflösung. Trocken mit Höchstwerten zwischen 3° im Bergland und 11° im südlichen Oberrheingraben. Schwacher bis mäßiger Nordostwind mit frischen, im Süden auch starken Böen. In der Nacht zu Mittwoch nahezu überall klar. Tiefstwerte -2° bis -8°. Exponiert im Schwarzwald stürmische Böen aus Ost.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 31. Mauml;rz 2020 15:34:12 Uhr:


Am Mittwoch viel Sonne. Bei schwachem Nordostwind Höchstwerte zwischen 5° im Bergland und 12° entlang des Rheins. In der Nacht zu Donnerstag im Norden gering bewölkt, sonst klar. Tiefstwerte 0° bis -6°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 31. Mauml;rz 2020 15:34:12 Uhr:


Am Donnerstag viel Sonne, im Tagesverlauf Bildung von Quellwolken. Niederschlagsfrei. Höchstwerte 8° im Bergland und 14° am Rhein. Schwacher, in Böen mäßiger Wind aus westlicher Richtung. In der Nacht zu Freitag von Nordwesten Wolken, aber trocken. Tiefstwerte +3° bis -2°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 31. Mauml;rz 2020 15:34:12 Uhr:


Am Freitag wechselnd bis stark bewölkt, vor allem in der Nordhälfte einzelne, aber meist schwache Schauer. Höchstwerte zwischen 7° in höheren Lagen und 13° im Oberrheingraben. Schwacher Wind mit frischen Böen aus West. In der Nacht zum Samstag zunächst wolkig, später zunehmend klar, trocken. Tiefstwerte zwischen +2° und -3°.

© Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Freitag, 03.04.2020 bis Freitag, 10.04.2020 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Dienstag, 31.03.2020, 12:38 Uhr

Am Wochenende Hochdruckeinfluss und ab Sonntag deutlich milder. In der neuen Woche im Nordwesten wieder unbeständiger, aber weiterhin sehr mild.

Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 07.04.2020, Am Freitag wechselnd bis stark bewölkt. Zeit- und gebietsweise etwas Regen, im höheren Bergland auch mit Schnee, südlich der Donau weitgehend trocken. Am Nachmittag und Abend nachlassende Niederschlagsneigung und größere Wolkenlücken. Höchsttemperatur 7° bis 13°. Mäßiger, im Norden und Nordosten frischer und in Böen starker bis stürmischer Wind. An der Ostsee Sturmböen. In der Nacht zum Samstag an den Küsten und im Südosten wolkig und hier und da noch ein paar Tropfen, am Alpenrand auch ein paar Flocken. Sonst nur wenige Wolken oder klar und niederschlagsfrei. Tiefsttemperatur im Küstenumfeld 4° bis 0, sonst +2° bis -3, im Bergland stellenweise bis -5°.

Am Samstag vielfach heiter, im Nordosten mitunter auch wolkig und niederschlagsfrei. Höchstwerte zwischen 9° in Vorpommern und 17° am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Wind aus Ost bis Südost. In der Nacht zum Sonntag meist klar oder gering bewölkt. Temperaturrückgang auf 6° bis 1° im Norden und im Westen, sonst auf 2° bis -2°, im östlichen Bergland teils noch etwas darunter.

Am Sonntag verbreitet sonnig und trocken. Temperaturanstieg auf 15° im Nordosten und bis 22° am Oberrhein. An den Küsten bei auflandigem Wind nur um 10°. Schwacher bis mäßiger Wind aus Südost bis Süd. In der Nacht zum Montag klar. Tiefstwerte zwischen 8° im Nordwesten und 0° im Südosten. Nur noch im östlichen und südlichen Bergland stellenweise leichter Frost.

Am Montag und Dienstag im Süden und in der Mitte meist sonnig oder heiter, allenfalls ab und zu Durchzug etwas stärkerer Wolkenfelder und trocken. Im Norden und Nordwesten zeitweise stärker bewölkt und nur ab und zu Sonne. Dort stellenweise auch etwas Regen. Weiterhin sehr mild mit 17° bis 22°, nur ganz im Norden und an den Küsten teils deutlich kühler. Mäßiger, in Küstennähe teils auch frischer Südwestwind. Im höheren Bergland und an der See teils steife Böen. In den Nächten frostfrei mit Tiefstwerten zwischen 9° und 2°.



Trendprognose für Deutschland, von Mittwoch, 08.04.2020 bis Freitag, 10.04.2020, Von Mittwoch bis Freitag wieder unbeständiger mit zeitweiligen Regenfällen, zwischendurch aber auch sonnig Abschnitte. Zurückgehende Temperatur, in den Nächten aber weiterhin frostfrei. Schwacher bis mäßiger Wind aus Südwest bis West.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Peter Hartmann
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Peter Hartmann 



Grenzgänger zwischen Tag und Nacht: Die Dämmerung

Sie ist so selbstverständlich wie Tag und Nacht: Die Dämmerung. Aber
wussten Sie, dass sich die Dämmerung in drei Phasen einteilen lässt?


Am vergangenen Sonntag war es mal wieder soweit: Die Uhren wurden
umgestellt und laufen seither auf Sommerzeit. Damit geht die Sonne
abends wieder "später" unter, die Nacht darf dafür in den Frühstunden
etwas länger "wach bleiben". Aber nach Sonnenuntergang ist es
natürlich auch nach der Zeitumstellung nicht sofort zappenduster.
Zuvor wird selbstverständlich noch "gedämmert" und das sogar in sage
und schreibe drei Phasen.

Los geht es mit der bürgerlichen Dämmerung. Sie beginnt mit
Sonnenuntergang, also sobald die Sonne unter dem Horizont steht. In
Oberstdorf beispielsweise ist das am heutigen Dienstag um 19.47 Uhr,
in Flensburg dagegen erst um 19.57 Uhr der Fall. Dieser
Zeitunterschied hängt mit der Neigung der Erdachse zusammen, wodurch
die Nächte im Sommerhalbjahr auf der Nordhalbkugel umso kürzer
werden, je weiter man nach Norden geht.

Sobald die Sonne tiefer als 6 Grad unter den Horizont sinkt, geht die
bürgerliche in die nautische Dämmerung über. Bleiben wir bei unseren
Beispielstädten, dann findet dieser Übergang in Oberstdorf heute um
20.18 Uhr und in Flensburg um 20.34 Uhr statt. Während in der
bürgerlichen Dämmerung bei wolkenlosem Himmel nur helle Planeten wie
z.B. Venus oder Jupiter sichtbar werden, zeigen sich im nautischen
Pendant schon erste Sternbilder - daher auch der Zusatz "nautisch",
denn Sternbilder dienen bei der Seefahrt als Orientierungshilfe.

Mit der nautischen Dämmerung ist es allerdings noch nicht getan. Ab
12 Grad unter dem Horizont schließt sich ihr die astronomische
Dämmerung an, die sich heute in Oberstdorf ab 20.55 Uhr und in
Flensburg ab 21.18 Uhr die Ehre gibt. Da es nun schon wirklich sehr
stark an Tageslicht mangelt, könnte man sich vielleicht beim Gedanken
erwischen, von "Nacht" reden zu wollen. Im Prinzip ist das allerdings
erst dann korrekt, wenn die Sonne tiefer als 18 Grad unter dem
Horizont steht. Denn erst dann schafft es wirklich kein Sonnenstrahl
mehr (durch Streuung in der Atmosphäre) zu uns (in Oberstdorf ab
21.34 Uhr, in Flensburg ab 22.07 Uhr).

Damit hat die Dämmerung also ihre Schuldigkeit getan und überlässt
der Nacht die Bühne, ehe in ihrem Verlauf das Ganze wieder von vorne
beginnt - dann allerdings mit umgekehrten Vorzeichen.

Vielleicht haben Sie bemerkt, dass der zeitliche Versatz der
einzelnen Dämmerungsphasen zwischen Oberstdorf und Flensburg immer
größer wurde. Zusammengefasst dauert die Dämmerung heute Abend in
Oberstdorf 1 Std. und 47 Min. (19.47 Uhr bis 21.34 Uhr), in Flensburg
dagegen mit 2 Std. und 10 Min (19.57 Uhr bis 22.07 Uhr) satte 23
Minuten länger. Das liegt an der "Zugbahn der Sonne", die auf der
Nordhalbkugel umso flacher verläuft, je weiter man sich im Norden
befindet. Deutlicher wird dieser Zusammenhang, wenn wir mal einen
Blick auf das tropische Manila (Philippinen) werfen. Dort dauert die
gesamte Dämmerung heute gerade einmal 1 Std. und 11 Min (18.08 Uhr
bis 19.19 Uhr) - deutlich weniger Zeit also, um das mitunter
farbenfrohe Spiel der Dämmerung zu genießen.


Dipl.-Met. Tobias Reinartz
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 31.03.2020

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