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Wettervorhersage
Letzte Aktualisierung: 13.11.2019, 18.34 Uhr
Ein Tief mit Kern über der Nordsee lenkt mäßig kalte Meeresluft nach Baden-Württemberg, die in der Nacht unter leichten Zwischenhocheinfluss gerät. FROST/GLÄTTE/SCHNEEFALL: In der Nacht zum Donnerstag verbreitet Frost zwischen 0 und -5 Grad, stellenweise Glättegefahr durch Reif. NEBEL: In der Nacht zum Donnerstag vor allem in Flussniederungen örtlich Nebel mit Sichtweiten unter 150 m.
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Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 13. November 2019 18:34:07 Uhr:


Meist stark bewölkt, anfangs in Baden einzelne schwache Schauer. Nachts Auflockerung, örtlich Nebel und Reifglätte. Donnerstag heiter bis wolkig.
Heute Abend meist stark bewölkt und vor allem in Baden einzelne schwache Schauer. Schwacher Wind aus südwestlichen Richtungen, einzelne frische Böen. In der Nacht zum Donnerstag von Süden auflockernde Bewölkung. Vor allem in Flussniederungen örtlich Nebel. Bei Temperaturen zwischen +2° und -5° stellenweise Glättegefahr durch Reif.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 13. November 2019 18:34:07 Uhr:


Am Donnerstag nach Nebelauflösung heiter bis wolkig, trocken. Maxima 1° bis 8°. Schwacher Ost- bis Nordostwind, gelegentlich frische Böen. In der Nacht zum Freitag örtlich Nebel, im weiteren Verlauf Bewölkungsverdichtung und später im Südwesten aufkommender leichter Regen, im Schwarzwald Schnee mit Glätte. Sonst meist noch trocken. Tiefstwerte bei +3° bis -3°. In exponierten Lagen des Berglands starke bis stürmische Böen aus Ost.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 13. November 2019 18:34:07 Uhr:


Am Freitag oftmals stark bewölkt, zunächst überwiegend im Westen, am Nachmittag auch im Osten zeitweilig leichter Regen, im Bergland Schneeregen und Schneefall mit Glätte. Maximal 2° bis 8°. Schwacher Wind aus östlichen Richtungen. In der Nacht zum Samstag stark bewölkt und gebietsweise Regen, im Bergland Schnee und Glätte, nach Norden abziehend. Später bei Auflockerungen örtlich Nebel und Hochnebel. Vor allem im Bergland und in Oberschwaben auch Glätte durch überfrierende Nässe. Tiefstwerte zwischen +2° und -3°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 13. November 2019 18:34:07 Uhr:


Am Samstag nach Nebelauflösung stark bewölkt, später dann auch Wolkenauflockerung und trocken. Höchstwerte zwischen 1° auf der Alb und 7° am Oberrhein. Schwacher Wind aus südwestlichen Richtungen. In der Nacht zum Sonntag von Südosten zunehmende Bewölkung sowie Regen, im Bergland Schnee und Glätte. Im Nordwesten bei geringer Bewölkung in Flussniederungen Nebelbildung. Tiefstwerte zwischen +2° und -2°.

© Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Samstag, 16.11.2019 bis Samstag, 23.11.2019 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Mittwoch, 13.11.2019, 12:58 Uhr

Am Wochenende unbeständig und nasskalt, im Bergland Schneefälle. Nächste Woche Wetterberuhigung.

Vorhersage für Deutschland bis Mittwoch, 20.11.2019, Am Samstag im Norden nur zögernd abziehender Regen. Dann an den Nordrändern der Mittelgebirge Auflockerungen, sonst häufig stark bewölkt oder neblig trüb. Höchsttemperatur 3° bis 10°. Schwacher bis mäßiger Wind, an der See Windböen. Auf Alpengipfeln Sturmböen. In der Nacht zum Sonntag von Südosten aufkommende teils länger anhaltende Niederschläge, im Bergland Schnee. Im Westen und Nordwesten aufgelockert. Gebietsweise dichter Nebel. Tiefsttemperaturen +4° bis -2°. Am Sonntag vielfach stark bewölkt oder bedeckt, vom Südosten weiter nach Nordwesten ausbreitender Regen. Im Bergland Schneefall. Im Westen und ganz im Osten teils trocken, aber kaum Auflockerungen. Maximal 3° bis 9°, im Osten bis 12°. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen. An den Küsten Windböen, in den Alpen Sturmböen. In der Nacht zum Montag in den Norden und Westen zurückziehender Regen. Sonst weiter wolkenreich, nur wenig Wolkenlücken. Dann aber gebietsweise Nebel. Abkühlung auf 4° bis -2°. Stellenweise Glätte.

Am Montag wechselnd bis stark bewölkt und vor allem in der Nordwesthälfte teils schauerartiger Regen, im Bergland teils Schnee. Sonst einige Auflockerungen und nur geringe Regenneigung. Höchsttemperaturen zwischen 3° und 9°. Schwacher bis mäßiger, meist südlicher Wind. Im höheren Bergland und an der Nordsee starke bis stürmische Böen. In der Nacht zum Dienstag im Nordwesten noch ein paar Schauer, sonst zunehmende Auflockerungen und gebietsweise Nebel. Tiefsttemperaturen +3° bis -3°. Stellenweise Glätte. Am Dienstag und Mittwoch wolkig mit Aufheiterungen, zum Teil länger neblig-trüb. Meist niederschlagsfrei. Höchsttemperaturen zwischen 2° und 8°. Bei Dauernebel nur wenig über 0°. Schwacher Wind aus Südost bis Ost. In den Nächten Nebelverdichtung, sonst teils gering bewölkt. Abkühlung auf +4° bis -4°. .

Trendprognose für Deutschland, von Donnerstag, 21.11.2019 bis Samstag, 23.11.2019, Meist ruhiges Herbstwetter, teils länger neblig-trüb. Im Nordwesten leicht wechselhaft. Kaum Temperaturänderung.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Bernd Zeuschner
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Dipl.-Met. Bernd Zeuschner 


10 Tage yr-Wettervorhersage Gaggenau


Schirokkosturm

Eine besonders stark ausgeprägte Tiefdruckaktivität im Mittelmeerraum
sorgt zurzeit für "Unruhe" in Teilen Südeuropas. Die Wetterlage
bleibt dort in den nächsten Tagen weiterhin angespannt.


Durch eine besonders stark ausgeprägte Tiefdruckaktivität im
zentralen Mittelmeerraum kommen die betroffenen Regionen wie Italien,
Albanien, Kroatien, Tunesien und Algerien zurzeit nicht zu Ruhe.
Starkniederschläge, Sturm und hoher Seegang sorgen für große
Beeinträchtigungen im Land- und Luftverkehr sowie in der Schifffahrt.


In dieser Jahreszeit ist es quasi normal, dass im Mittelmeer durch
das noch relativ warme Wasser Tiefdruckgebiete "gute Nahrung" finden
um sich zu verstärken und viel Feuchtigkeit anzusammeln.

Seit drei Tagen tobt Tief "Detlef" über dem zentralen Mittelmeerraum.
Sein Kern lag am gestrigen Dienstag im Meeresgebiet zwischen
Sizilien, Sardinien und Tunesien. Es ist inzwischen nach Nordosten
gezogen, liegt aktuell über dem Adriatischen Meer und hat sich dabei
etwas abgeschwächt.

Als Tief "Detlef" am gestrigen Dienstagabend seinen Höhepunkt
erreicht hatte, wehte der Schirokko, ein Süd- bis südöstlicher Wind,
über Ostsizilien, Kalabrien, Apulien und über dem Ionischen sowie
Adriatischen Meer besonders heftig. Schwere Sturm- bis Orkanböen
sorgten für erhebliche Schäden. Bei Schirokko sind die Regionen wie
die Straße von Messina und die Lagune von Venedig besonders
betroffen.

In der Straße von Messina erreicht der Schirokko durch den
Kanaleffekt oft Sturmstärke. Etliche Bäume wurden durch das Ereignis
in den Städten Messina und Reggio Calabria entwurzelt und die
Fährverbindung zum Festland war durch den hohen Seegang stark
beeinträchtigt.

Die Lagune von Venedig hingegen bekommt bei Schirokko erhöhte
Wasserstände, denn das Meer wird durch den anhaltenden stürmischen
Wind in die Lagune gedrückt und kann schlecht abfließen, ähnlich wie
bei einer Sturmflut in Hamburg. Am Dienstagabend erreichte dadurch
der Wasserstand am San Marco Platz in Venedig 188 cm über dem
Normalpegel, der zweithöchste Wert seit 1966, als der Wasserstand bei
+194 cm lag. Der Bürgermeister von Venedig hat dementsprechend den
Notstand aufgerufen.

Ein Teil der Feuchtigkeit vom Tief "Detlef" schwappt am heutigen
Mittwoch mit einer südlichen Strömung über die Alpen und sorgt in
Südostdeutschland für anhaltende Niederschläge, die oberhalb von 600
bis 800 m als Schnee fallen, das erste nennenswerte Schneeereignis
der neuen Wintersaison. Bis heute früh sind in den Alpen und im
Bayerischen Wald 5 bis 15 cm Neuschnee gemessen worden, und es kommen
bis heute Abend nochmals 5 bis 10 cm Neuschnee dazu.

In den nächsten Tagen bleibt es im westlichen und zentralen
Mittelmeerraum weiterhin sehr wechselhaft und es droht am kommenden
Wochenende das nächste Sturmtiefereignis mit zum Teil ergiebigen
Niederschlägen in Teilen Italiens, in Südfrankreich und an der Adria,
starken Schneefällen in den Südalpen und Schirokkosturm in Italien.
Die Lage bleibt also weiter angespannt.

Dipl.-Met. Marco Manitta
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 13.11.2019

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