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Wettervorhersage
Letzte Aktualisierung: 27.05.2019, 15.34 Uhr
Eine schwache Kaltfront liegt über dem Nordwesten Baden-Württembergs und löst sich auf. Von Südosten führt ein Tief über Italien feuchte Luftmassen heran. GEWITTER: Heute Abend südlich der Donau geringe Wahrscheinlichkeit für einzelne starke Gewitter mit Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter in einer oder mehreren Stunden, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen bis 70 km/h. Am Dienstag erneut hier und da einzelne Gewitter mit ähnlichen Begleiterscheinungen. DAUERREGEN: Ab heute Abend bis in die Nacht zum Donnerstag hinein im Allgäu Niederschlagssummen von 40 bis 60 Litern pro Quadratmeter, in Verbindung mit Gewittern sowie in Staulagen lokal bis 70 Liter pro Quadratmeter.
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Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Montag, 27. Mai 2019 15:34:07 Uhr:


Stark bewölkt. Am Abend im Südosten vereinzelt Gewitter sowie schauerartiger Regen, der in Dauerregen übergeht.
Heute Nachmittag stark bewölkt, im Nordwesten mit etwas Regen. Am Abend im Südosten vereinzelt Gewitter und schauerartiger Regen. Maxima 16° bis 22°. Schwacher westlicher Wind, teils böig auffrischend, bei Gewittern mitunter starke bis stürmische Böen. In der Nacht zum Dienstag meist stark bewölkt und zeitweise Regen, im Südosten anhaltend und schauerartig verstärkt. Tiefstwerte zwischen 13° und 8°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Montag, 27. Mai 2019 15:34:07 Uhr:


Am Dienstag im Südosten bedeckt und anhaltender, teils schauerartiger Regen. Sonst stark bewölkt und häufig Schauer, vereinzelt auch Gewitter. Höchstwerte 10° bis 18°. Schwacher bis mäßiger Westwind mit frischen, bei Schauern und Gewittern starken bis stürmischen Böen. In der Nacht zum Mittwoch stark bewölkt. Im Norden zeitweise, südlich der Donau verbreitet Regen. Tiefstwerte zwischen 10° und 4°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Montag, 27. Mai 2019 15:34:07 Uhr:


Am Mittwoch im Norden wolkig mit einzelnen Schauern, im Süden dichte Wolken und verbreitet Regen. Maxima 11° bis 19°. Schwacher Wind aus nördlichen Richtungen. In der Nacht zum Donnerstag im Süden anfangs stark bewölkt, noch etwas Regen. Sonst Aufklaren, trocken. Lokal Nebel. Temperaturrückgang auf 9° bis 2°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Montag, 27. Mai 2019 15:34:07 Uhr:


Am Donnerstag Mischung aus Sonne und stärkeren Quellwolken, geringe Schauerneigung. Höchstwerte zwischen 15° und 21°. Schwacher, gelegentlich böig auffrischender Wind aus westlichen Richtungen. In der Nacht zum Freitag stark bewölkt, örtlich leichter Regen. Minima 12° bis 7°.

© Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Donnerstag, 30.05.2019 bis Donnerstag, 06.06.2019 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Montag, 27.05.2019, 13:37 Uhr

Am Wochenende sonniger und deutlich wärmer.

Vorhersage für Deutschland bis Montag, 03.06.2019, Am Donnerstag in der Südosthälfte Wechsel aus Sonne und Wolken, in der Lausitz auch längere Zeit sonnig. Dazu trocken, nur am direkten Alpenrand letzte Tropfen. In der Nordwesthälfte stark bewölkt und aufkommender Regen. Temperaturanstieg auf 17° bis 22°, auf den Nordseeinseln um 14°. Schwacher, im Norden und Westen mäßiger Südwest- bis Westwind. In der Nacht zum Freitag häufig stärker bewölkt und im Norden und der Mitte etwas Regen. Bei längerem Aufklaren im Süden Nebelbildung. Abkühlung auf 13° bis 7°. Am Freitag im Norden wolkig oder stark bewölkt und zeitweise Regen. Sonst häufiger Auflockerungen bei geringer Niederschlagsneigung. Im Südwesten teils sonnig. Im Norden maximal 1°6° bis 21°, sonst 19° bis 24°. Schwacher bis mäßiger Nordwest- bis Westwind. In der Nacht zum Samstag vermehrt Auflockerungen, teils gering bewölkt und meist trocken. Abkühlung auf 13° bis 8°. Am Samstag im Nordwesten teils wolkig, sonst heiter oder sonnig und trocken. Höchsttemperaturen bei 20° bis 25°. An der See kühler, im Westen und Südwesten bis 27°. Schwacher Wind, im Norden aus westlichen, sonst aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Sonntag gering bewölkt und trocken. Tiefsttemperatur 14° bis 8°. Am Sonntag heiter oder sonnig und trocken. Erwärmung auf 24° bis 29°. Im Südwesten vereinzelt 30° nicht ausgeschlossen, bei auflandigem Wind an den Küsten kühler. Schwacher Wind aus Ost bis Südost. In der Nacht zum Montag gering bewölkt bei 15° bis 9°. Am Montag von Westen her wolkiger und aufkommender schauerartiger Regen. Im Tagesverlauf Bildung von teils kräftigen Schauern und Gewittern. In der Osthälfte teils noch sonnig. Höchsttemperaturen zwischen 24° und 29°. Schwacher bis mäßiger Wind aus Südost bis West, bei Gewittern starke Böen. In der Nacht zum Dienstag weitere Schauer und Gewitter. Abkühlung auf 15° bis 9°.



Trendprognose für Deutschland, von Dienstag, 04.06.2019 bis Donnerstag, 06.06.2019, Leicht wechselhaft und gelegentlich Regen oder Schauer. Leichte Abkühlung und Höchsttemperaturen zwischen 20° und 27°.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Bernd Zeuschner
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Dipl.-Met. Bernd Zeuschner 


10 Tage yr-Wettervorhersage Gaggenau


Es ist noch nicht Sommer!


Im heutigen Thema des Tages wird versucht die zum Teil verzerrte
Wahrnehmung des aktuellen Wettergeschehens, auch im Vergleich zum
letzten Jahr, etwas zu Recht zu rücken.


Im vergangenen Jahr haben die "sommerlichen" Frühlingsmonate April
und Mai jeweils einen neuen Allzeitrekord bei der
Durchschnittstemperatur aufgestellt. Die positiven Abweichungen zu
den vieljährigen Mittelwerten lagen bei fünf bzw. knapp vier Grad.
Dass neue Rekorde an zwei Monaten in Folge aufgestellt werden, gab es
bis dato seit Aufzeichnungsbeginn noch nicht. Nun waren nicht nur der
April und Mai überdurchschnittlich, ganze dreizehn Monate am Stück
verblieb das Monatsmittel über den vieljährigen Mittelwerten. Das ist
ebenfalls ein neuer Rekord.

Angesichts der beeindruckenden Bilanz des zurückliegenden Jahres kann
der diesjährige Mai schon mal schnell mit negativen Superlativen
aller Art bedacht werden. Studien haben zudem gezeigt wie schnell
sich der Mensch an eine Verschiebung der Durchschnittstemperatur
gewöhnt und diese als neues Maß für das aktuelle Temperaturregime zu
Grunde legt.

Natürlich lässt sich nicht von der Hand weisen, dass der Mai in
diesem Jahr kein Wonnemonat gewesen ist. Klar ist auch, dass die
Serie überdurchschnittlich warmer Monate nun abreißen wird. Ohne die
Details vorweg zu nehmen, wird der Mai landesweit
unterdurchschnittlich ausfallen. Dabei bleibt aber ganz nüchtern
festzustellen, dass dies nur ein einziger Monat gewesen ist. Es war
statistisch mehr als überfällig, dass nun auch einmal negative
Abweichungen registriert werden.

Darüber lässt sich aber weder eine klimatologische Aussage machen,
noch ein Rückschluss auf den bevorstehenden Sommer 2019 ziehen. Für
Klimabetrachtungen bräuchte es mindestens 360 Monate (30 Jahre) um
eine einigermaßen fundierte Aussage treffen zu können. Selbst wenn
also auch der diesjährige Sommer oder sogar Rest des Jahres
unterdurchschnittlich ausfallen sollten, hätte das noch keine
klimatologische Relevanz. Dazu kommt noch die Tatsache, dass bei den
Betrachtungen der Fokus nur auf Deutschland gesetzt ist. Ein Blick
über den Tellerrand hinaus zeigt, dass die Rekordwerte im
diesjährigen Mai, bedingt durch die Großwetterlage, stattdessen in
Westrussland zu finden sind. So wurden beispielsweise am 12. Mai nahe
dem Polarkreis (64.8° N, Koynas (RUS)) knapp 31 Grad gemessen. Auch
in Portugal und Israel gab es für den Mai außergewöhnliche
Hitzewellen. Beispielsweise wurde am 13. Mai im südlichen Portugal
die 38 Grad Marke geknackt. In Tel Aviv stieg das Quecksilber am 23.
Mai sogar auf satte 44 Grad.

Zurück zu Deutschland, wo zu Beginn der Woche erneut eine kühlere
Phase mit Durchzug einer Kaltfront eingeleitet wird. Am bayerischen
Alpenrand setzt ab dem Abend Dauerregen ein, der in Staulagen bis
Mitte der Woche sogar unwetterartig ausfallen kann. Der Mai 2019
bleibt sich also treu.

Lassen wir das Alltagsgrau aber einfach mal hinter uns und schauen
nach vorne. Rasch wird man feststellen, dass wir uns ja eigentlich
noch im Frühjahr befinden. Kalendarisch dauert es noch bis zum 21.
Juni, meteorologisch definiert beginnt der Sommer aber am kommenden
Samstag, dem 1. Juni.

Und was macht dann das Wetter? Es nimmt Kurs auf den Sommer. Noch
nicht vollumfänglich und überall, aber mit jedem Tag ein bisschen
mehr. Am Sonntag sind, abgesehen vom Norden (20 bis 24 Grad), überall
Höchstwerte im Sommerbereich zu erwarten (25 bis 29 Grad). Natürlich
nehmen die Unsicherheiten in weiterer Folge zu, die Zeichen stehen
aber nicht schlecht, dass dem Sommer damit ein meteorologischer
Punktstart gelingt und größere Kälterückfälle der Vergangenheit
angehören.

Bleibt festzuhalten: Ein Monat macht noch kein Klima und man sollte
den Sommer nicht abschreiben, bevor er wirklich angefangen hat!


Dipl.-Met. Marcus Beyer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 27.05.2019

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