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Wetterlage in Gaggenau / Baden-Württemberg

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Letzte Aktualisierung: 18.06.2021, 13.48 Uhr
Im Vorfeld einer Tiefdruckzone über Frankreich fließt heiße und labile Subtropikluft nach Baden-Württemberg ein. GEWITTER: Heute Nachmittag bis in die Nacht zum Samstag vor allem vom Bergland ausgehend, aber auch anderswo Risiko einzelner heftiger Gewitter. Zum Teil dann - wenn auch räumlich nur eng begrenzt - UNWETTERARTIG mit Starkregen bis 40 l/qm, Hagel um 3 cm und/oder schweren Sturmböen bis 100 km/h. Im Verlauf des Samstags starke bis schwere Gewitter ähnlicher Intensität. HITZE: Bis Samstagabend verbreitet starke Wärmebelastung. Vor allem am Hochrhein und Oberrhein herrscht am Samstag sogar eine extreme Wärmebelastung. Hinweise: Gefahr durch erhöhte UV-Strahlung sowie ein verbreitet hoher Waldbrandgefahrenindex.
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Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Freitag, 18. Juni 2021 13:48:57 Uhr:


Heute und Samstag verbreitet heiß, erhöhtes Gewitterpotenzial, einzelne Unwetter wahrscheinlich.
Heute Nachmittag und im weiteren Tagesverlauf zunehmende Quellwolken. Insbesondere im Bergland und Südwesten zum Teil schwere Gewitter. Höchstwerte 28° im Hochschwarzwald und 36° an der Tauber. Schwacher Wind aus westlicher Richtung mit örtlich frischen Böen. Bei Gewittern punktuell schwere Sturmböen denkbar. In der Nacht zum Samstag meist gering, lokal auch stark bewölkt mit einzelnen Schauern und zumindest in der ersten Nachthälfte auch Gewittern. Tiefstwerte 21° bis 14°. In Gewitternähe Sturmböen.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Freitag, 18. Juni 2021 13:48:57 Uhr:


Am Samstag erst viel Sonne, mittags Bildung von Quellwolken. Im weiteren Tagesverlauf örtlich Schauer und lokal heftige Gewitter. Höchstwerte 28° im Bergland, 34° an der Tauber. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen mit frischen Böen, bei Gewittern (schweren) Sturmböen. In der Nacht zum Sonntag rasch abklingende Schauer und Gewitter. Anschließend nur gering bewölkt. Tiefstwerte drückend warm bei 22° bis 16°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Freitag, 18. Juni 2021 13:48:57 Uhr:


Am Sonntag zunehmend bewölkt und vor allem nachmittags und abends häufig Schauer und Gewitter (Unwetter). Maxima von 28° auf der Alb bis 34° im Hohenlohischen. Schwacher bis mäßiger Wind aus wechselnden Richtungen mit frischen bis starken Böen, bei Gewittern auch Sturmböen. In der Nacht zum Montag bei meist starker Bewölkung zunächst noch gebietsweise Schauer und Gewitter später zum Teil auch regnerisch. Minima 19° bis 14°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Freitag, 18. Juni 2021 13:48:57 Uhr:


Am Montag wechselnd bis stark bewölkt. Anfangs gebietsweise schauerartig verstärkter Regen, im Tagesverlauf in verbreitet einzelne Schauer und Gewitter übergehend. Höchstwerte zwischen 21° im Hochschwarzwald und 28° in der Kurpfalz. Schwacher bis mäßiger Westwind mit frischen bis örtlich starken Böen, bei Gewittern auch Sturmböen. In der Nacht zum Dienstag leicht bis stellenweise stark bewölkt mit Schauern. Einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Tiefstwerte 17° bis 11°.

© Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Montag, 21.06.2021 bis Montag, 28.06.2021 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Freitag, 18.06.2021, 13:32 Uhr

Wechselhaft mit kräftigen Schauern und Gewittern, zum Wochenende von Westen her Wetterberuhigung.

Vorhersage für Deutschland bis Freitag, 25.06.2021, Am Montag wechselnd bewölkt, gebietsweise kräftige Schauer und Gewitter mit Starkregen und Hagel, dabei im Osten auch unwetterartige Entwicklungen möglich. Höchsttemperaturen zwischen 23° in der Eifel und 32° im Osten. Abseits der Gewitter meist schwacher bis mäßiger Wind aus westlicher Richtung. In der Nacht zum Dienstag auch im Osten nachlassende Gewitter. Nach Westen zu erneut Regen oder Regenschauer. Tiefstwerte zwischen 17° an der Oder und 13° im Westen.

Am Dienstag vor allem im Süden und in der Mitte Regen oder Regenschauer, am Nachtmittag auch Gewitter, zum Teil auch unwetterartig durch Starkregen und Hagel. Im Nordosten meist heiter und trocken. Tageshöchstwerte zwischen 22° an der Ems und 29 in der Lausitz. Abseits der Gewitter meist mäßiger bis frischer Wind aus Nordwest. In der Nacht zum Mittwoch Temperaturrückgang auf 16° bis 9°.

Am Mittwoch im Norden wolkig aber meist trocken, in der Mitte und im Süden Regen und Regenschauer, im Tagesverlauf aufkommende Gewitter, teilweise verbunden mit Starkregen. Höchsttemperaturen 21° an der Ems und 28° an der Oder. Schwacher bis mäßiger, in Böen auch frischer Wind aus Nordwest. In der Nacht zum Donnerstag Abkühlung auf 16° bis 11°.

Am Donnerstag und Freitag im Norden oft freundlich und trocken. In der Mitte und im Süden überwiegen bedeckt und Regen oder Regenschauer, im Tagesverlauf auch Gewitter mit Starkregen. Tageshöchstwerte 21° im Westen und 26° im Osten. Schwacher bis mäßiger, in Böen auch frischer bis starker Wind aus Nordwest. Nächtliche Abkühlung auf 14° bis 9°. .

Trendprognose für Deutschland, von Samstag, 26.06.2021 bis Montag, 28.06.2021, Zunehmende Wetterberuhigung bei leicht ansteigenden Temperaturen.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Rolf Ullrich
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Dipl.-Met. Rolf Ullrich 



Wie geht es mit der Hitzewelle weiter?


Mit 35,5 Grad wurde gestern in Münster/Osnabrück die bisher höchste
Temperatur des Jahres gemessen. Doch wie lange hält die Hitzewelle
noch an?


Mit Höchsttemperaturen von verbreitet über 30 Grad ist Deutschland
derzeit die wärmste Region Europas. Zwischen einem kräftigen Hoch
über Osteuropa und einer Tiefdruckzone, die sich von Großbritannien
bis zur iberischen Halbinsel erstreckt, ist mit südlicher Strömung
heiße Saharaluft eingeflossen. Somit hat uns die erste Hitzewelle des
Sommers erfasst.
Auch heute werden wieder Temperaturen von verbreitet über Grad. Am
heißesten wird es dabei in Ostdeutschland mit Höchstwerten von bis zu
37 Grad. Im Westen macht sich allerdings der Einfluss eines
Tiefdruckgebietes, das von der Bretagne zum Ärmelkanal zieht,
bemerkbar. So bilden sich im Westen vor allem über den Mittelgebirgen
zunehmend Quellwolken, die zwar nur einzelne, aber dafür heftige
Gewitter bringen. So wird es vor allem im Nordwesten heute nicht mehr
ganz so heiß.

Am Samstag sehen wir ein ähnliches Bild. Der Hitzeschwerpunkt liegt
erneut im Osten, wo in Brandenburg wieder 37 Grad erwartet werden. Im
Tagesverlauf bilden sich vorwiegend über den zentralen und östlichen
Mittelgebirgen einzelne heftige Gewitter. Der Nordwesten Deutschlands
hat die Hitze überstanden. Dort fließt mit einer nordwestlichen
Strömung bereits etwas kühlere Luft ein, wobei dort nur noch
angenehme 25 bis 28 Grad erreicht werden.

In der Nacht zum Sonntag führt ein neues kleines Tiefdruckgebiet, das
dieses Mal über Nordwestfrankreich nordwärts zieht, einen weiteren
Schwall feuchter Mittelmeerluft heran. In dieser Luftmasse bilden
sich voraussichtlich in der Westhälfte schwere Gewitter, mit teils
schweren Sturmböen.

Am Sonntag überquert uns dann eine Kaltfront von West nach Ost. Dabei
erwartet uns voraussichtlich eine Schwergewitterlage mit schweren
Sturmböen, Starkregen und größerem Hagel. Zuvor wird es in der
Osthälfte mit bis zu 37 Grad nochmals richtig heiß.
Am Montag halten sich noch Reste der heißen Luft im Osten, wo
gebietsweise knapp über 30 Grad erreicht werden. Ansonsten werden bei
wechselnder Bewölkung "nur noch" 25 bis 29 Grad erwartet. Dazu gibt
es immer wieder kräftige Schauer und Gewitter.
So geht es auch in der neuen Woche weiter. Über Mitteleuropa
dominiert Tiefdruckeinfluss mit kräftigen Schauern und Gewittern. Die
Temperaturen bleiben immer noch im sommerlichen Bereich, gehen aber
bis Ende der Woche auf ein der Jahreszeit entsprechendes Niveau
zurück. Zum nächsten Wochenende deuten die meisten Modelle eine
Wetterberuhigung mit etwas steigenden Temperaturen an. Ganz so heiß
wie derzeit wird es dabei voraussichtlich nicht.


Dipl.-Met. Christian Herold
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 18.06.2021

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