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Letzte Aktualisierung: 17.04.2024, 14.27 Uhr
Im Einflussbereich von Tiefdruck über Osteuropa fließt von Norden her feuchtlabile Polarluft nach Baden-Württemberg ein. GLÄTTE/SCHNEE: Im hohen Schwarzwald bis heute Mittag um 5 cm, in Staulagen bis 10 cm Neuschnee. In der Nacht zum Donnerstag im Schwarzwald, auf der Alb und im Allgäu oberhalb 600-800 m erneut 1-5, lokal bis 10 cm Neuschnee und entsprechende Glätte. GEWITTER: Bis heute Abend einzelne kurze Gewitter, zum Teil mit Graupel oder kleinem Hagel und Windböen bis 60 km/h. FROST: In der Nacht zum Donnerstag oberhalb von 600 m verbreitet leichter Frost.
Radarfilm (Niederschlag)
Baden Württemberg

Aktuelle Beobachtungen aus
Baden Württemberg

Radarfilm wetterundklima_vorort


Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 17. April 2024 14:27:47 Uhr:

Unbeständiges, sehr kühles Aprilwetter mit wiederholten Schauern und kurzen Gewittern. Nachts bis in den mittleren Lagen Schnee mit Glätte.
Heute Nachmittag und Abend stark bewölkt und zahlreiche Schauer, in hohen Lagen als Schneeregen oder Schnee, sonst als Regen. Dazu auch kurze Graupelgewitter. Höchstwerte von 3° im Bergland bis 11° am nördlichen Oberrhein. Mäßiger, in Böen frischer bis starker Nordwestwind; bei Gewittern auch stürmisch. In der Nacht zum Donnerstag viele Wolken, wiederholt Regen-, oberhalb etwa 600 m Schneeregen- und Schneeschauer mit Glätte. Tiefstwerte +4° bis -4°, verbreitet Frost in Bodennähe.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 17. April 2024 14:27:47 Uhr:

Am Donnerstag wechselnd bis stark bewölkt. Im Tagesverlauf weiterhin Schauer, vereinzelt Gewitter. Im Bergland auch Schneeschauer. Höchstwerte im Südschwarzwald 2, in Nordbaden bis 11°. Schwacher Wind aus Nordwest mit frischen Böen, bei Gewittern stürmische Böen. In der Nacht zum Freitag anfangs Wolkenauflockerung, in Oberschwaben bei den letzten Schauern weiterhin stark bewölkt. Im weiteren Verlauf von Nordwesten erneut aufziehende Wolkenfelder, in der Früh im Norden erster Regen. Tiefstwerte +4° bis -3°, verbreitet Frost in Bodennähe. Vereinzelt Glätterisiko.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 17. April 2024 14:27:47 Uhr:

Am Freitag bei sich rasch nach Süden ausbreitendem Regen zunehmend bedeckt. In hohen Lagen Schneeregen oder Schnee. Höchstwerte zwischen 4° im höheren Bergland und 11° im Rheintal. Mäßiger bis frischer Westwind, in Böen stark bis stürmisch; exponiert im Schwarzwald Sturmböen bis schwere Sturmböen. In der Nacht zum Samstag bedeckt und verbreitet Regen, im Bergland Schneeregen und Schnee mit Glätte. Tiefstwerte +5° bis -1°, örtlich Bodenfrost. Im Bergland starke bis stürmische Böen aus West, auf dem Feldberg Sturmböen.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 17. April 2024 14:27:47 Uhr:

Am Samstag stark bewölkt mit einzelnen Schauern, nachmittags kurze Gewitter. In höheren Lagen Schnee mit lokaler Glätte. Höchstwerte zwischen 4° im höheren Bergland und 12° am Rhein. Mäßiger Nordwestwind mit frischen bis starken Böen. In der Nacht zum Sonntag teils lockere, teils stärkere Bewölkung und noch einzelne Schauer, bis in mittlere Lagen mit Schnee vermischt. Lokal Glätte. Bei Tiefstwerten von +3° bis -3°, verbreitet Bodenfrost.

© Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Samstag, 20.04.2024 bis Samstag, 27.04.2024 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Mittwoch, 17.04.2024, 12:51 Uhr

Kühles Aprilwetter.

Vorhersage für Deutschland bis Mittwoch, 24.04.2024, Am Samstag wechselnd bewölkt mit Regen oder Schauern, vereinzelt Gewitter mit Graupel. Bis in mittlere Lagen sinkende Schneefallgrenze. Im Nordosten, nachmittags zur Mitte Auflockerungen und geringere Schauerneigung. In Staulagen, besonders an den Alpen anhaltende und kräftige Schneefälle. Höchsttemperatur zwischen 7° und 13°. Mäßiger West- bis Nordwind. In der Nacht zum Sonntag wolkig, vereinzelt Schauer, im höheren Bergland Schnee und Graupel. An den Alpen länger anhaltende Niederschläge, meist als Schnee. Abkühlung 4° bis -3°, verbreitet Bodenfrost. Am Sonntag im Norden Aufheiterungen und kaum Schauer. Sonst wolkig und teils wiederholt Schauer und vereinzelte Gewitter, teils mit Graupel. In Hochlagen als Schnee. In Staulagen längere Zeit Schneefälle. Temperaturen bei 7° bis 12°. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. In der Nacht zum Montag einzelne Schauer, teils Schnee und Graupel. Dazwischen Auflockerungen. Abkühlung auf 3° bis -3°. Am Montag im Norden und der Mitte teils Aufheiterungen, sonst wolkiger und im Süden Schauerneigung. An den Alpen Schneefälle. Temperaturanstieg auf 7° bis 12°. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. In der Nacht zum Dienstag im Süden vereinzelt Regen oder Schnee, sonst gebietsweise klar. Abkühlung auf +2° bis -3°. Am Dienstag im Süden und Südosten wolkig mit gelegentlichen Niederschlägen, in Hochlagen teilweise als Schnee. Nach Nordwesten hin zunehmende Aufheiterungen und niederschlagsfrei. Temperaturen nachmittags bei 8° bis 12°. Meist schwacher bis mäßiger Wind aus Nord bis Ost. In der Nacht zum Mittwoch im Süden Wolkenfelder, nur geringe Niederschlagsneigung. Sonst gebietsweise gering bewölkt. Kalt bei +3° bis -3°. Am Mittwoch im Süden und Osten wolkiger, vor allem im Süden gebietsweise Regen. Sonst wieder freundlich und trocken. Temperaturen bei 8° bis 13°. Schwacher Wind aus meist nördlichen Richtungen. In der Nacht zum Donnerstag meist wenige Wolken, gebietsweise leichter Frost. Im Süden und Osten wolkiger und etwas Niederschlag möglich. .

Trendprognose für Deutschland, von Donnerstag, 25.04.2024 bis Samstag, 27.04.2024, Leicht wechselhaft und kühl mit Nachtfrostgefahr.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Bernd Zeuschner
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Dipl.-Met. Bernd Zeuschner 



Wetter aktuell
Welttag des Malbec

Seit 2011 wird am 17. April der Welttag des Malbec gefeiert, einer
besonders dunklen Rotweinsorte, dessen Hauptanbaugebiet in
Argentinien liegt. Auch in Deutschland wird Wein angebaut und für die
Winzer hierzulande ist das aktuelle Wetter eine kleine
Herausforderung.

Vor über 170 Jahren beschloss der damalige Präsident Argentiniens,
sein Land im Weinbau voranzutreiben. Er beauftragte einen
französischen Bodenexperten, geeignete Weinreben zu pflanzen. Dieser
entschied sich nach etlichen Experimenten für die Malbec-Rebe, eine
dunkle Rotweinsorte, die kräftig-fruchtig schmeckt und inzwischen auf
der ganzen Welt bekannt ist. Vor Argentinien war Frankreich das
Hauptanbaugebiet für Malbec, dort sorgte aber eine Reblausplage für
eine kräftige Dezimierung der Weinsorte.

In Deutschland werden über 100 verschiedene Rebsorten angebaut. Davon
fallen etwa zwei Drittel auf Weißwein und ein Drittel auf Rotwein.
Der Malbec wird in Deutschland nicht im großen Stil angebaut.
Bekannte deutsche Rotweinsorten sind Dornfelder, Merlot und
Spätburgunder. Letztere besetzt etwa 11 Prozent der Gesamtrebfläche
in Deutschland und ist somit die beliebteste aller Weinreben. Bei den
Weißweinen ist der Müller-Thurgau mit 10,6 Prozent an der
Gesamtfläche die am häufigsten angebaute Sorte.

Wer Wein anbauen möchte, muss sich intensiv mit dem Boden und dem
Klima beschäftigen, denn Reben sind anspruchsvoll. Der Standort muss
sonnig sein und während der Frucht- und Blühphase müssen mindestens
15 Grad herrschen. Zudem erfordern Weinreben ein gutes Mittelmaß an
Niederschlag. Zu viel Regen lässt die Trauben sauer und teils auch
faul werden, zu wenig Niederschlag führt unter Umständen zu
schlechtem Wuchs.

Unser immer früher einsetzender Frühling lässt auch die Weinrebe
immer früher austreiben. Wenn es dann, so wie aktuell, zu einem
Einbruch kalter Luft kommt, sind die jungen Triebe oft schutzlos.
Winzer versuchen mit technischen Mitteln den Frost aus den Reben zu
vertreiben. Durch Winderzeugung sollen kalte und warme Luftschichten
vermischt werden, damit sich kein Frost in Bodennähe bilden kann.
Einige Winzer setzen in kleinen Anbaugebieten auch auf Frostkerzen.
Sie erzeugen durch Wärmeentwicklung einen Sog, der ebenfalls für
Durchmischung sorgt.

Nicht nur die Weinbauern haben zurzeit ihre liebe Not. Auch viele
Obstsorten wie Kirschen, Birnen und Äpfel blühen oder haben schon
geblüht. Wird es nun noch einmal frostig, sterben die befruchteten
Triebe ab. In den kommenden Tagen wird man also vielerorts Bauern und
auch Hobbygärtner sehen, die versuchen werden, ihre potentielle Ernte
zu schützen.
Wer mit Gärtnern und Anbau nichts am Hut hat, der kann dem Treiben
bei einem schönen Glas Rotwein - zum Beispiel einem Malbec -
entspannt zusehen.

Dipl.-Met. Jacqueline Kernn
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 17.04.2024

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