Wetterbericht 2021
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Kurze Übersicht / Schlagzeilen
viele Tiefdruckgebiete brachten Deutschlandweit so auch in unserer Region immer wieder anhaltende Niederschläge, welche teilweise bis in die Niederungen in kurze, heftige Schneefälle niedergingen. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 3,8°C. Örtlich waren es kalte Witterungsphasen mit teilweise frostigen Nächten, welche nahezu die gesamte erste Monatshälfte beherrschte. Der Minimalwert des Monats wurde am 11. im Laufe einer winterlichen, kühlen Nacht mit -6,1°C aufgezeichnet. Auf den Bergen war es ein Winterwetter wie aus dem Bilderbuch, manche Skigebiete oder auch Naherholungsgebiete wurde an den Wochenenden, Wort wörtlich geradezu überrollt!! Dabei wurden durch die chaotischen Verkehrsverhältnisse zeitweise die Zufahrtsstraßen und auch Parkplätze aufgrund der Corona-Pandemie gesperrt. Zu Beginn der zweiten Dekade war es ungewöhnlich mild, aber auch stürmisch, teilweise kletterten die Höchstwerte Deutschlandweit über 15°C. Der Maximalwert an unserer Wetterstation wurde am 22. mit sensationellen, vielleicht frühlingshaften 16,1°C aufgezeichnet. Danach war es eigentlich ein hin und her zwischen milden Luftmassen und nächtlichen Frostperioden. Am Ende des Monats waren es örtlich starke Niederschläge und einsetzendes Tauwetter, welches in vielen Regionen zu Hochwasser führte. Der Gesamtniederschlag wurde mit 119,6 l/m² an dreiundzwanzig Niederschlagstagen aufgezeichnet (Normalsoll 75 l/m²). Baden-Württemberg war damit das zweitniederschlagsreichste Bundesland (Quelle DWD)). Bei den Sonnenscheinstunden, man kann es ja fast nicht glauben waren wir mit rund 40 Stunden eine sonnige Region laut DWD, auch unsere Wetterstation zeichnete gefühlt wenige 36,5 Sonnenstunden auf. In Summe war damit der Januar zu warm, niederschlagsreich und sehr sonnenscheinarm.
Erste Dekade (01.01. bis 10.01.):
nasskalt, trübe meist starke und dichte Bewölkung. Leichte Schneefälle welche auch kurz mal für eine weiße Winterlandschaft sorgten. Aber wo war die Sonne hingekommen?? Die Durchschnittstemperatur lag bei winterlichen 2,3°C. Der Maximalwert wurde am 5.(18:45Uhr) mit kühlen 8,7°C aufgezeichnet, auch der Minimalwert lag tendenziell in der richtigen, winterlichen Richtung am 10.(23.50Uhr) wurden -3,9°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag betrug ausgeglichene 12,2 l/m² an sechs Niederschlagstagen.
Zweite Dekade (11.01. bis 20.01.):
es ging auch in dieser Dekade nahtlos weiter, trübe und windige Tage mit dichter Bewölkung ergiebige Niederschläge welche erneut in den Niederungen als kurze Schneefälle nieder gingen, es war einfach trostlos. Lediglich die Höhenlagen verzauberten einem mit einer Bilderbuchwinterlandschaft, wenn man sie dann auch vielleicht mal verkehrsbedingt erreichen konnte, oder durfte!! Die Durchschnittstemperatur lag bei Jahreszeitlich angemessenen 2,6°C. Der Minimalwert wurde am 11.(8.10Uhr) aufgrund einer kühlen Nacht, mit -6,1°C gemessen, der Maximalwert wurde am 20.(14.55Uhr) mit sensationellen und frühlingshaften 15,1°C aufgezeichnet. Schaut man sich die beiden Werte genauer an so konnte man eine markante Temperaturdifferenz feststellen. Der Gesamtniederschlag wurde mit 40,2 l/m² an sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Dritte Dekade (21.01. bis 31.01.):
es wurde einfach nicht besser im Gegenteil jetzt wurde es stürmisch, mit heftigen Niederschlägen. Zum Monatsende kam auch noch einsetzendes Tauwetter hinzu, welches für steigende Hochwasserpegel in der Umgebung sorgte. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 6,2°C aufgezeichnet. Auch der markante Temperaturunterschied der beiden Werte Max./Min. setzte sich fort. Der Minimalwert lag am 24.(19.25Uhr) bei 0°C dagegen lag der Maximalwert am 22.(12.50Uhr) erneut mit viel zu warmen 16,1°C eher im frühlingshaften Bereich. Wie bereits beschrieben war es eine stürmische Dekade, die Spitzenböe wurde am 28.(11.50Uhr) mit 57,9 km/h aufgezeichnet. Auch die Gesamtniederschlagsmenge erhielt aufgrund der Wetterlage enormen Zuwachs, 67,8 l/m² an zehn Niederschlagstagen.
Der Januar im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 3,8°C (5,2°C), Niederschlag 119,6 l/m² (38,8 l/m²), Niederschlagstage 23 (12).
Kurze Übersicht / Schlagzeilen
anfänglich war es eine scharfe Luftmassengrenze, welche die Wetterlage in ganz Deutschland beherrschte. Dabei lag der Norden unter starkem Kaltlufteinfluss und im Süden, so auch in unserer Region, waren eher milde Temperaturen an der Tagesordnung. Allerdings dauerte dies nicht lange, gegen Ende der ersten Dekade erfasste auch uns die Kaltluft mit Schneefällen teilweise bis in die Niederungen. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau wurde mit 5,8°C aufgezeichnet. Eisig kalte Nächte mit Temperaturen jenseits der -10°C Marke waren die Folge des Wintereinbruchs, der Minimalwert des Monats wurde am 11. mit -11,4°C aufgezeichnet. Danach ging es aber bei den Temperaturen nahezu täglich steil bergauf, innerhalb weniger Tage wurden mancherorts ein Temperaturanstieg von bis zu 40°C gemeldet. Der Maximalwert des Monats wurde am 25. mit sensationellen, frühlingshaften 22°C gemessen, was einen Temperaturanstieg innerhalb weniger Tage von 33,4°C bedeutete. Bundesweit betrachtet verzeichnete die DWD-Wetterstation Ohlsbach (Offenburg) mit 22°C den bundesweit höchsten Wert (Quelle DWD). Der Gesamtniederschlag wurde mit ausgeglichenen 67,2 l/m² (Normalsoll 68 l/m²) an fünfzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Baden-Württemberg galt mit etwa 125 Sonnenscheinstunden als Sonnenscheinreichstes Bundesland, unsere Wetterstation konnte dies mit 115h absolut bestätigen.
Erste Dekade (01.02. bis 10.02.):
grau und trist, meist dauerhaft bewölkt mit teilweise heftigen Niederschlägen zum Ende der Dekade Wetterberuhigung aber stark fallende Temperaturen. Vom Frühling fehlte jede Spur !! Ein Wetterphänomen wurde sogar in den Radiosendern der Region zum Thema. Saharastaub, irgendwie schaurig schön, aber auch merkwürdig, am 6. bekam der Himmel über unserer Region eine sonderbar gelbe Färbung. Die Durchschnittstemperatur lag bei 5,7°C. Der Maximalwert wurde am 3.(5.25Uhr) mit angenehmen 14,4°C aufgezeichnet, dagegen lag der Minimalwert am 10.(23.55Uhr) mit -6°C im winterlichen, kühlen Bereich. Der Gesamtniederschlag wurde mit üppigen 52,8 l/m² an acht Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Zweite Dekade (11.02. bis 20.02.):
anfänglich kühle Temperaturen, Schneefall bis in die Niederungen was zu einer wunderschönen Winterlandschaft führte, es war einfach herrlich und dauerhaft schön!! Die Durchschnittstemperatur wurde mit 2,8°C aufgezeichnet und erinnerte uns hoffentlich das letzte Mal an den Winter. Der Maximalwert stieg in dieser Dekade nochmals an und wurde am 20.(13:45Uhr) mit frühlingshaften 17,2°C aufgezeichnet. Okay zugegeben ein schwacher Trost, denn der Minimalwert welcher am 11.(6.45Uhr) mit bitterkalten -11,4°C gemessen wurde lag deutlich im winterlichen Bereich. Der Gesamtniederschlag betrug stark rückläufige 14,4 l/m² an sieben Niederschlagstagen.
Dritte Dekade (21.02. bis 28.02.):
anfänglich noch immer steigende Temperaturen, meist wolkenlos und strahlendblauer Himmel es war einfach eine herrliche Dekade. Ja und hoffentlich die Vorboten eines schnell herankommenden Frühlings, zwar zum Ende mit wieder fallenden Temperaturen, aber man darf die Hoffnung nicht verlieren. Die Durchschnittstemperatur lag bei definitiv, frühlingshaften 9,6°C. Der Minimalwert lag am 28.(7.35Uhr) bei -0,4°C und damit auch noch immer im leicht winterlichen Bereich. Dagegen wurde der Maximalwert am 25.(15.10Uhr) an einem herrlichen, sonnigen Frühlingstag mit rekordverdächtigen 22°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag fiel einfach in der letzten Dekade aus, es war einfach nur herrlich !!
Der Februar im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 5,7°C (8,7°C), Niederschlag 67,2 l/m²2 (189,6 l/m²), Niederschlagstage 15 (21).
Ein abwechslungsreicher März, viel Sonnenschein und für unsere Region mit ausgeglichener Niederschlagsmenge
kurze Übesicht / Schlagzeilen
anfänglich lag ganz Deutschland so auch unsere Region oftmals unter Hochdruckeinfluss. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau wurde mit immer noch kühlen 7,7°C aufgezeichnet. Die ersten beiden Dekaden waren dabei geprägt von Nachtfrösten und kühlen Temperaturen, dabei war es ein ständiges auf und ab, wenn man sich die Temperaturwerte genauer anschaut. Der Minimalwert des Monats wurde am 8. mit -3,4°C gemessen. In der Mitte der zweiten Dekade drehte sich die Großwetterlage grundlegend, das eine oder andere Sturmtief mit relativ großen Niederschlagsmengen fegte auch über unsere Region hinweg. In der letzten Dekade wurde es langsam aber sicher immer wärmer und zum Monatsende hin verabschiedete sich der erste Frühlingsmonat mit frühsommerlicher Wärme. Mancherorts wurden am 30. und 31. sommerlichen Werte jenseits der 25°C Marke gemessen. Auch unsere Wetterstation hatte den Maximalwert des Monats am 31. mit sensationellen und frühsommerlichen 27,3°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit nahezu ausgeglichenen 78,8 l/m² (Normalsoll 70 l/m²) an dreizehn Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei war die überwiegende Niederschlagsmenge in der zweiten Dekade gemeldet worden. Bei den Sonnenscheinstunden hatte Baden-Württemberg mit 165h den zweiten Platz im Deutschlandweiten Ranking belegt, auch unsere Wetterstation konnte dies für unsere Region mit 192h eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Erste Dekade (01.0. bis 10.03.):
anfänglich leichte Bewölkung, viel blauer Himmel und Sonnenschein aber meist immer noch unangenehm kühl, in der Mitte der Dekade aber auch wieder Tage mit Dauerbewölkung und leichtem Niederschlag. Die Durchschnittstemperatur lag bei 6,1°C, frühlingshaft waren da vielleicht die sonnigen Tagesabschnitte mehr aber auch nicht. Der Maximalwert welcher am 1.(15.05Uhr) mit 17,7°C aufgezeichnet wurde ging schon in die richtige frühlingshafte Richtung. Leider war es aber wie eingangs beschrieben ein auf und ab bei den Temperaturen, der Minimalwert lag dagegen am 8.(6.55Uhr) bei winterlichen -3,4°C. Die Gesamtniederschlagsmenge in dieser Dekade betrug magere 7,0 l/m2 an drei Niederschlagstagen.
Zweite Dekade (11.03. bis 20.03.):
meist dauerhafte, dichte Bewölkung, nasskalt war es geworden und wirklich sehr viel Niederschlag bestimmten diese Dekade. Die Durchschnittstemperatur lag erneut bei 6,1°C und war bei weitem nicht frühlingshaft zu bezeichnen. Der Maximalwert war leicht gesunken und wurde am 11.(10.25Uhr) mit 14,4°C aufgezeichnet, erneut lag der Minimalwert wieder unter der 0°C Marke, am 20.(1.30Uhr) wurden winterliche -1,6°C gemessen. Gänzlich in eine absolut falsche Richtung ging die Gesamtniederschlagsmenge, 70,2 l/m2 an neun Niederschlagstagen, damit viel eigentlich die gesamte Niederschlagsmenge des Monats innerhalb einer einzigen Dekade!!
Dritte Dekade (21.03. bis 31.03.):
anfänglich war es immer noch kühl und überhaupt nicht frühlingshaft, aber dann stiegen die Temperaturen nahezu täglich an. Ja und gegen Ende war er endlich da, Frühling mit eigentlich schon wieder frühsommerlichen Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur war merklich angestiegen und lag bei wirklich, auch gefühlten frühlingshaften 10,6°C. Ja okay zugegeben es war schon noch in den Nächten kühl, der Minimalwert wurde am 24.(6.50Uhr) mit kühlen 1,4°C aufgezeichnet. Gegen Ende der Dekade stiegen vielerorts die Temperaturen über die 25°C Marke, so auch in unserer Region. Der Maximalwert wurde am 31.(16.55Uhr) mit frühsommerlichen, warmen und lang ersehnten 27,3°C aufgezeichnet worden. Es war nur herrlich, abgesehen von der immer noch anhaltenden Corona Pandemie!! Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit mageren 1,6 l/m2 an einem einzigen Niederschlagstag gemessen.
Der März im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 7,7°C (8,9°C), Niederschlag 78,8 l/m2 (79,0 l /m2), Niederschlagstage 13 (15).
GRÜNLAND-TEMPERATURSUMME - WERT VON 200 = BEGINNENDE VEGETATION IM FRÜHJAHR
Grünlandtemperatur 204,9 wurde bereits am 01.03.2021 erreicht (2020: 204.2 am 19.02.2020)
Die Grünlandtemperatur berechnet sich aus allen positiven Tagesmitteln. Diese werden addiert. Anschließend werden die Januartemperaturen mit 0,5 multipliziert, die Februartemperaturen mal 0,75, sowie die März- und Apriltemperaturen mit jeweils 1,0. Das Erreichen der Zahl oder Marke 200 sagt, dass die Vegetation beginnt. Ab etwa diesen Temperaturen nimmt der Boden wieder Stickstoff auf und kann dementsprechend wieder bearbeitet werden.
kurze Übersicht / Schlagzeilen
was hatte man doch Hoffnungen geweckt, ein nahezu sommerlicher März und ein ebenso warmer Start in den April!! Doch es war schnell vorbei, die Luftströmungen drehten bald in nördliche Richtung. Somit lag ganz Deutschland so auch unsere Region unter Einfluss von trockenen Luftmassen mit deutlich spürbar kühleren Temperaturen. Nach dem in den vergangenen Jahren immer von viel zu warmen Aprilmonaten berichtet wurde, war der diesjährige April der kühlste, deutschlandweit seit 40 Jahren (Quelle DWD). Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug 9,4°C. Die erste Dekade begann mit frühsommerlichen Temperaturen, der Maximalwert des Monats wurde am 1. mit rekordverdächtigen 26°C gemessen. Ein kleines Aufblitzen zu was der April in der Lage gewesen wäre. Schnell beherrschten aber nun kühle Windverhältnisse die Tage, die Temperaturen fielen drastisch ab. Die zweite Dekade zeigte eher das typische Gesicht des Aprils, wechselhaft und kühl, der Minimalwert wurde am 15. mit -1,7°C aufgezeichnet. In der letzten Dekade wurde es langsam besser, die Temperaturen stiegen wieder, es wurden keine nächtlichen Minusgrade mehr gemessen. Der Gesamtniederschlag wurde mit 48,4 l/m² (Normalsoll 78 l/m²) an elf Niederschlagstagen aufgezeichnet. Bei den Sonnenscheinstunden lag Baden-Württemberg bei ca. 200 Stunden (Normalsoll 151h / Quelle DWD) auch unsere Wetterstation zeichnete 246 Sonnenstunden auf. Schaut man sich den April genauer an so konnte man von einem zu trockenen, sonnigen, aber kühlsten April der letzten 40 Jahre schreiben.
Erste Dekade (01.04. bis 10.04.):
zu Beginn ein herrlicher Sommertag, dann aber stetig, stark fallende Temperaturen. Mancherorts Schneegraupel, im Bergland teilweise weiße Kuppen und örtlich aufkommender kühler Wind. Die Durchschnittstemperatur lag bei 8,7°C. Der Maximalwert wurde am 1.(16.25Uhr) mit sommerlichen und herrlichen 26°C aufgezeichnet, dagegen lag der Minimalwert am 6.(3.15Uhr) mit -1-1°C absolut in entgegengesetzter winterlicher Richtung. Der Tiefstwert deutschlandweit wurde tagesgleich in Meßstetten, schwäbische Alb mit -13,6°C gemeldet (Quelle DWD). Beim Gesamtniederschlag wurden 10,6 l/m² an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Zweite Dekade (11.04. bis 20.04.):
was war denn jetzt los ?? Der April zeigte sein eher typisches Gesicht, wechselhaft, oftmals dauerhafte Bewölkung. Regnerisch, verbunden mit kühlen Temperaturen, allein an vier aufeinanderfolgenden Nächten wurden Minusgrade gemessen. Die Durchschnittstemperatur wurde mit kühleren 7,4°C aufgezeichnet. Der Minimalwert lag am 15.(6.15Uhr) bei -1,7°C, lediglich der +5cm Bodensensor verzeichnete in dieser Dekade mit -3,3°C noch tiefere Temperaturen. Der Maximalwert lag deutlich unter dem vergangenen Wert, am 11.(15Uhr) innerhalb einer kurzen sonnigen Periode wurden 19,5°C gemessen. Der Gesamtniederschlag war auch leicht angestiegen und wurde mit 17,4 l/m² an erneut vier Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Dritte Dekade (21.04. bis 30.04.):
eigentlich keine so ganz schlechte Dekade. Anfänglich trocken aber immer noch mit kühlen Nächten verbunden. Dennoch steigende Temperaturen mit viel Sonnenschein erst zum Ende hin wieder wechselhaft und regnerisch. Die Durchschnittstemperatur war deutlich und auch spürbar gestiegen mit 12,1°C lag sie schon absolut im frühlingshaften Bereich. Der Maximalwert war auch wieder über der 20°C Marke und konnte am 28.(14.40Uhr) mit sommerlichen 24,2°C aufgezeichnet werden. Auch der Minimalwert zeigte starke Veränderungen, am 23.(6.40Uhr) lag er zwar immer noch bei kühlen 2,8°C, aber es wurden keine Minusgrade mehr vermeldet. Der Gesamtniederschlag ergab sich an den letzten Tagen der Dekade, er lag bei 20,4 l/m² an drei Niederschlagstagen.
Der April im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 9,4°C (14,6°C), Niederschlag 48,4 l/m² (8,0 l /m²), Niederschlagstage 11 (3).
kurze Übersicht / Schlagzeilen
erneut setzte sich auch im Mai die Tendenz des deutlich zu kühlem April fort. Viele Tiefdruckgebiete, die meist über Nordeuropa lagen mit ihren kühlen Luftmassen, welche sich über Deutschland so auch in unserer Region breit machten. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 13,5°C!! Schaut man sich die Deutschlandweite Temperaturvergleiche an, so war es der kälteste Mai seit 2010 (Quelle DWD). Auch unsere Wetterstation hatte in den letzten Jahren seit Aufzeichnungsbeginn 2009 nur 2010 / 12,8°C und 2013 / 13°C tiefere Durchschnittswerte aufgezeichnet. In der ersten Dekade setzte sich der kühle Witterungsverlauf des Aprils nahezu nahtlos fort, der Minimalwert des Monats wurde am 1. mit 3,1°C gemessen. Aber auch den krassen Gegensatz mit einem ersten heißen Tag gab es innerhalb dieses Zeitraumes, der Maximalwert wurde am 9. mit 31,5°C aufgezeichnet. Leider war es aber nur ein kurzes Stelldichein die nachfolgenden Dekaden erreichten diese Temperaturwerte in keinster Weise, im Gegenteil meist beherrschten Sturmtiefs, begleitet von örtlich heftigen Niederschlägen das Tages.- und Wochengeschehen. Erst zum Ende der letzten Dekade beruhigte sich die Witterungslage. Der Gesamtniederschlag wurde mit 123 l/m² an Sage und schreibe einundzwanzig Niederschlagstagen aufgezeichnet (Normalsoll 96 l/m²).
Erste Dekade (01.05. bis 10.05.):
nun von einem Wonnemonat Mai war grad nicht viel zu spüren, meist starke Bewölkung mit viel Niederschlag, einzig der Muttertag war in dieser Dekade ein Lichtblick und auch ein Abbild zu was der Mai eigentlich in der Lage gewesen wäre. Die Durchschnittstemperatur lag bei deutlich zu kühlen 12,4°C. Der Minimalwert wurde am 1.(5.30Uhr) mit einfach zu kalten 3,1°C aufgezeichnet, dagegen war einem der Maximalwert am 9.(16.40Uhr) mit sommerlichen und heißen 31,5°C schon fast unwirklich vorgekommen. Der Gesamtniederschlag wurde an sieben Niederschlagstagen mit 50,2 l/m² aufgezeichnet.
Zweite Dekade (11.05. bis 20.05.):
naja was gibt es jetzt noch positives zu berichten, anfänglich war es aufgrund des vorrangegangenen Muttertages noch recht angenehm. Danach war es nur noch wechselhaft und teilweise richtig ungemütlich, da hatten selbst die Eisheiligen (11.-15.) keine Lust mehr. Die Durchschnittstemperatur wurde immer noch mit verhältnismäßig kühlen 13,1°C aufgezeichnet. Der Minimalwert lag am 14.(6.25Uhr) bei 7,1°C, der Maximalwert konnte die Temperaturdifferenz der letzten Dekade bei weitem nicht mehr erreichen. Mit 19,4°C gemessen am 16.(16.25Uhr) lag er sogar unter der 20°C Marke. Auf den Niederschlag war aber Verlass, der Gesamtniederschlag wurde mit 44,8 l/m² an neun Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Dritte Dekade (21.05. bis 31.05.):
anfänglich setzte sich die wechselhafte Witterungslage fast nahtlos weiter fort, vielfach Dauerbewölkt und niederschlagsreich, dann wieder aufgelockert und schon fast schön…… Erst gegen Ende der Dekade lagen wir unter Hochdruckeinfluss und das Wetter beruhigte sich langsam, es wurde wärmer und deutlich trockener, aber auch windiger. Die Durchschnittstemperatur lag bei 14,9°C, ja zugegeben der Mai kann mehr…… aber immerhin!! Der Minimalwert lag am 30.(5.50Uhr) erneut bei 7,1°C. Aber man konnte am Maximalwert schön erkennen zu was der Mai fähig gewesen wäre, mit 24,7°C am 31.(16.50Uhr) setzte er nochmals ein abschließendes wonniges Zeichen. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 28,2 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Der Mai im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 13,5°C (15,6°C), Niederschlag 123,2 l/m² (55,4 l /m²), Niederschlagstage 21 (7).
kurze Übersicht / Schlagzeilen
in der ersten Dekade lag ganz Deutschland so auch unsere Region unter Hochdruckeinfluss. Die Tage waren angenehm aber die Nächte immer noch frisch, der Minimalwert wurde am 1. mit kühlen 10,1°C aufgezeichnet. Die Durchschnittstemperatur, gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei sommerlichen 21,8°C. Lediglich kurze Tiefausläufer führten örtlich zu heftigen Gewittern mit teilweise kräftigen Niederschlägen. In der zweiten Dekade war es dann so weit, die erste Hitzewelle kam über unsere Region. Vielerorts wurden Temperaturen jenseits der 30°C Marke gemessen, die ersten Tropennächte wurden aufgezeichnet. Der Maximalwert unserer Wetterstation wurde am 18. mit 35°C gemessen. In der letzten Dekade wurde es dann wechselhafter und ungemütlicher, meist jagte eine Unwetterwarnung die nächste. Gewitter, Starkregen oder auch Hagel, begleitet von schweren Sturmböen, örtlich führte diese Wetterlage zu teils katastropalen Zuständen. Trotz allem auf und ab und diversen Wetterkapriolen meldete der DWD den drittwärmsten Juni seit 1881, nur 2019 und 2003 waren wärmer (Quelle DWD). Auch an unserer Wetterstation konnte man dies nachvollziehen, seit Wetteraufzeichnungsbeginn im Jahre 2009 waren nur der Juni 2019 mit 22,8 und der Juni 2017 mit 21,6°C, wärmer oder gar annähernd gleich warm ausgefallen. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 107,8 l/m² an fünfzehn Niederschlagstagen (Normalsoll 107 l/m²) aufgezeichnet, dabei wurden allein in der letzten Dekade eine Niederschlagsmenge von 72,8 l/m² gemessen.
Erste Dekade (01.06. bis 10.06.):
zu Beginn angenehm warm und strahlend blauer Himmel, es war einfach herrlich. Dann aber kam mehr Bewölkung auf und auch die ersten leichten Niederschläge. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 20,5°C aufgezeichnet. Der Minimalwert lag am 1. (6.00Uhr) bei kühlen 10,1°C, zu was der Juni fähig war zeigte sich am Maximalwert welcher am 5.(15.30Uhr) mit 29,9°C gemessen wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit eher dürftigen 10,2 l/m² an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Zweite Dekade (11.06. bis 20.06.):
die erste große Hitzewelle, allein in dieser Dekade wurden an acht Tagen Temperaturen jenseits der 30°°C Marke aufgezeichnet. Zum Ende wurde es dann etwas ungemütlich Unwetterwarnung mit Sturm und Starkregen!! Die Durchschnittstemperatur lag bei sommerlichen, heißen 24,8°C. Der Maximalwert wurde am 18.(16.35Uhr) mit heißen fast schon unerträglichen 35°C gemessen. Ja zugegeben die Nächte konnten immer noch kühl werden, der Minimalwert lag am 14.(4.20Uhr) bei 11,8°C. Der Gesamtniederschlag hatte sich mehr als verdoppelt und wurde mit 24,8 l/m² an drei Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Dritte Dekade (21.06. bis 30.06.):
ohje der Sommer schien seine erste Pause einzulegen, kühl, sehr wechselhaft erneut viele Unwetterwarnungen und in manchen Ortschaften war es aufgrund der Starkregen und Sturmböen zu katastrophalen Zuständen gekommen. Die Durchschnittstemperatur war schon merklich gesunken und lag bei 20,2°C. Immerhin der Maximalwert wurde mit 31,1°C aufgezeichnet und damit immer noch weit im sommerlichen Bereich, der Minimalwert lag dagegen mit 14,1°C erneut eher im kühleren Bereich. Beim Gesamtniederschlag war der Wert extrem angestiegen 72,8 l/m² an acht Niederschlagstagen.
Der Juni im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 21,8°C (19,1°C), Niederschlag 107,8 l/m² (88,0l /m²), Niederschlagstage 15 (15).
kurze Übersicht / Schlagzeilen
ohje was war denn mit dem diesjährigen Sommer los, erneut setzten sich die teilweise Starkregeneskapaden auch im Juli weiter fort. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 20,5°C. Anfänglich war es sehr niederschlagsreich, teilweise mit ersten Überflutungen auch in unserer Region. Die Minimaltemperatur wurde in dieser Zeit am 2.mit schon fast kühlen 12,8°C aufgezeichnet. Auch in der zweiten Dekade brachte Tief „Bernd“ keine Wetterbesserung im Gegenteil zwischen 13. und 14. Juli fielen Regenmassen mit historischen Ausmaßen. Auch unsere Wetterstation zeichnete innerhalb kürzester Zeit am 13. in Summe unglaubliche 36 l/m2 auf. Die Eifel erwischte es dabei besonders heftig, laut DWD war es nach 1962 die folgenreichste Naturkatastrophe mit verheerenden Wassermassen, ein trauriges Bild welches vielfach in den Nachrichten aufgezeigt wurde! Leider setzte sich diese Wetterlage nahezu bis zum Monatsende fort, zwar beruhigte sich das Ganze, aber es war dennoch eine instabile und zu Unwetter neigende Wetterlage. Der Maximalwert wurde am 23. mit sommerlichen 30,2°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 127,2 l/m² (Normalsoll 91 l/m² Quelle DWD) an fünfzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Bundesweit betrachtet war der Juli 2021 deutlich zu nass, etwas zu warm und sonnenscheinarm. Wobei unsere Region tendenziell mit 205 Sonnenstunden eher zu den sonnenscheinreichen Bundesländern gehörte.
Erste Dekade (01.07. bis 10.07.):
die erste Dekade lag noch immer unter dem Einfluss des noch anhaltenden Tiefdruckgebiets aus dem Juni. Meist war es stark bewölkt und regnerisch, örtlich begrenzt gingen erneut wieder Starkniederschläge auch über unserer Region herunter. Die Durchschnittstemperatur lag dennoch bei angenehmen 19,4°C. Der Maximalwert dieser Dekade wurde am 3.(15.30Uhr) mit sommerlichen angenehmen 29,2°C aufgezeichnet, dagegen lag der Minimalwert am 2.(6.15Uhr) mit 12,8°C gefühlt eher im deutlich kühleren Bereich. Der Gesamtniederschlag wurde mit 59,4 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet. Dabei fielen allein am 4. in Folge eines heftigen Gewitters 22,2 l/m²!!
Zweite Dekade (11.07. bis 20.07.):
auch diese Dekade war geprägt von einem Tiefdruckgebiet „BERND“ welches großflächig Starkniederschlagsmengen auch über unsere Region niederprasseln ließ. Den Höhepunkt erreichte unsere Region am 13. innerhalb kürzester Zeit erreichten wir eine Niederschlagsmenge von 36 l/m2. Leider ein trauriges Ereignis, wenn man sich die Wetterkatastrophe in der Region zwischen Kölner Bucht und Eifel anschaut laut DWD ein „Jahrhundertregen“, welcher in die meteorologischen Geschichtsbücher eingegangen ist (Quelle DWD). Die Durchschnittstemperatur war leicht gestiegen und wurde mit 20,3°C aufgezeichnet. Dies setzte sich auch am Maximalwert welcher am 19.(15.35Uhr) mit erneut sommerlichen 29,5°C gemessen wurde fort. Auch der Minimalwert konnte leicht zulegen lag aber mit 13,8°C am 20.(6.10Uhr) gefühlt eher im kühleren Bereich. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 52,8 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Dritte Dekade (21.07. bis 30.07.):
nach der furchtbaren, vorangegangen Dekade setzte nun eine etwas gemäßigtere Wetterlage ein. Es war ein Sonnen.- Wolkenmix mit steigenden Temperaturen, aber es war immer noch ein gewisses Maß an Unwetterpotential vorhanden!! Die Durchschnittstemperatur lag bei angenehmen, sommerlichen 21,7°C. Der Minimalwert wurde am 21.(6.45Uhr) mit 13,7°C aufgezeichnet, dagegen lag der Maximalwert am 23.(17.45Uhr) mit 30,2°C schon fast wieder im heißen, schwülen sommerlichen Bereich. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 15,0 l/m² an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Der Juli im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 20,5°C (21,8°C), Niederschlag 127,2 l/m² (36,0l /m²), Niederschlagstage 15 (8).
kurze Übersicht / Schlagzeilen
was war denn mit dem Sommer 2021 los? Auch im letzten Sommermonat beherrschten Tiefdruckgebiete weitestgehend Deutschland, so auch unsere Region. Die Durchschnittstemperatur lag bei 19 °C und war eher im spätsommerlichen Bereich angesiedelt. Zieht man die Vergleichsperioden des DWD von 1991 bis 2020 bei der Betrachtung hinzu, so war es seit 2014 erstmalig wieder ein kühler August (Quelle DWD). Aufgrund der anhaltenden Tiefdruckgebiete waren häufige Regenfälle, anfänglich auch als Gewitter begleitet von Starkniederschlägen an der Tagesordnung. Vielerorts wurden extreme Niederschlagsmengen gemeldet!! Mitte des Monats beruhigte sich die Wetterlage ein wenig und es wurde nochmals wärmer und angenehmer, was aber leider nur von kurzer Dauer war. Der Maximalwert wurde innerhalb dieser Dekade, am 14. nochmals mit sommerlichen 32°C gemessen, dagegen bildete der Minimalwert am 17. mit 11,2°C bereits eher den herbstlich kühlen Anteil des Monats ab. Im Laufe des verbleibenden Monats wurde es immer wechselhafter und regnerischer. Dabei fielen die Temperaturen immer mehr und erreichten zum Ende hin schon eher ein dauerhaftes herbstliches Niveau. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 180,8 l/m² (Normalsoll 94 l/m²) an neunzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Damit fiel der August zu kühl, sehr niederschlagsreich und sonnenscheinarm aus.
Erste Dekade (01.08. bis 10.08.):
die erste Dekade war geprägt von anhaltenden Tiefdruckgebieten und sehr viel Niederschlag. Meist war es herbstlich trübe und trist mit anhaltender dauerhafter Bewölkung. Die Durchschnittstemperatur lag bei herbstlichen und vor allem nicht sommerlichen 18,6°C. Der Maximalwert dieser Dekade wurde am 10.(16.40Uhr) mit immerhin 25,7°C gemessen, dagegen lag der Minimalwert am 9.(2.15Uhr) mit 13,9°C schon im beschriebenen herbstlichen Gefühl. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden unglaubliche 64,2 l/m² an sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet. Dabei fielen allein an einem einzigen Tage am 3. 37,6 l/m² innerhalb kürzester Zeit.
Zweite Dekade (11.08. bis 20.08.):
es wurde wärmer, aufgelockerter und teilweise wieder richtig sommerlich. An manchen Tagen dieser Dekade wurde man schon am Morgen mit einem wolkenlosen, blauen Himmel verwöhnt es geht doch, der Sommer war noch da!! Allerdings war diese Wetterlage nur von kurzer Dauer zum Ende der Dekade wurde es wieder wechselhafter und erneut kühl. Die Durchschnittstemperatur war auch in die richtige Richtung gegangen 21,5°C waren recht angenehm. Auch beim Maximalwert tat sich einiges mit 32°C am 14.(16.10Uhr) war es nochmals richtig sommerlich geworden. Allerdings zeigte der Minimalwert am 17.(5.25Uhr) mit 11,2°C deutlich das der Sommer sich langsam, aber sicher verabschiedete. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 11,2 l/m² an gerade einmal vier Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Dritte Dekade (21.08. bis 31.08.):
deutlich kühler und wechselhafter, nahezu jeder Tag erinnerte einem mehr und mehr an den kommenden Herbst. Teilweise war es trist und schon fast nebelverhangen so tief stand an manchen Tagen die Wolkendecke. Die Durchschnittstemperatur war erneut gefallen und wurde mit bei weitem nicht mehr sommerlichen 17,1°C aufgezeichnet. Lediglich der Maximalwert konnte am 21.(17.25Uhr) im Laufe eines wirklich nochmals schönen Tages mit 29,5°C einen letzten Funken Hoffnung aufkommen lassen. Aber das war es dann auch schon, der Minimalwert zeigte am 25.(7.10Uhr) mit 11,6°C eindrucksvoll das es in Richtung Herbst ging. Der Gesamtniederschlag war auch wieder deutlich gestiegen und wurde mit eindrucksvollen und beachtlichen 105.4 l/m² an acht Niederschlagstagen aufgezeichnet. Auch in dieser Dekade war es mal wieder ein einziger Tag welcher beachtliche Wassermengen vermeldet hatte, der 22. mit einer Menge von 57,4 l/m².
Der August im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 19,0 °C (22,7 °C), Niederschlag 180,8 l/m² (75,6 l /m²), Niederschlagstage 19 (13).
kurze Übersicht / Schlagzeilen
nach dem eher durchwachsenen Sommer welcher meist durch viele Tiefdruckgebiete gezeichnet war, konnte der September als ein spätsommerlicher Monat bezeichnet werden. Aufgrund seiner vielen zusammenhängenden Hochdruckgebiete prägte er sich in unsere Köpfe ein. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei angenehmen spätsommerlichen 17,9°C. Niederschläge waren eher eine Seltenheit! Meist waren es wolkenarme Tage, mit herrlichem Sonnenschein und spätsommerlicher Wärme, welche uns ein Lächeln in unsere Gesichter zauberte. Der Maximalwert des Monats wurde am 6. mit absolut sommerlichen 29,4°C aufgezeichnet. Allerdings gingen aufgrund der klaren und auch trockenen Luft die Frühtemperaturen gerade in der letzten Dekade meist auf einstellige Werte zurück. Der Minimalwert wurde zum Herbstbeginn am 22. mit herbstlich kühlen 8,2°C aufgezeichnet. Ungewöhnlich trocken, der DWD meldete bundesweit mit etwa 35 l/m2 gar den trockensten September seit 15 Jahren, auch unsere Wetterstation zeichnete lediglich eine dürftige Gesamtniederschlagsmenge von 15,4 l/m² (Normalsoll 70 l/m² Quelle DWD) an gerade einmal sieben Niederschlagstagen auf. Bei den Sonnenscheinstunden war Baden-Württemberg mit 225h unangefochten auf Platz eins gelandet, was unsere Station mit 223 Sonnenscheinstunden nur allzu gerne bestätigen konnte. In Summe betrachtet war der September zu warm, sehr trocken und sonnig ausgefallen.
Erste Dekade (01.09. bis 10.09.):
was eine herrliche Dekade, meist wolkenloser blauer Himmel, unzählige Sonnenstunden, nahezu sommerlich!! Neun Tage in Folge Temperaturen über 25°C (Sommertag >=25°C) wow so könnte der Herbst endlos weitergehen!! Vielerorts waren die Kaffees und Ausflugsziele gut gefüllt, es zog einen geradezu magisch raus……. Die Durchschnittstemperatur lag bei angenehmen 19,7°C!! Der Maximalwert wurde am 6.(16.20Uhr) mit sommerlichen und schon fast heißen 29,4°C aufgezeichnet. Dagegen lag der Minimalwert am 2.(6.50Uhr) mit morgendlich kühlen 9,4°C jahreszeitlich im Normalsoll!! Die Gesamtniederschlagsmenge war gar nicht vorhanden es wurden 0 l/m² aufgezeichnet.
Zweite Dekade (11.09. bis 20.09.):
auch in dieser Dekade domminierte das Hochdruckwetter, meist war es trocken und sonnig. Zwar war es hin und wieder auch mal etwas mehr bewölkt und auch ein paar kleinere Niederschlagstage wurden aufgezeichnet, aber in Summe überwiegte erneut die herbstlich schöne Witterungslage. Die Durchschnittstemperatur war etwas gesunkenen und lag bei 18,2°C. Auch der Maximalwert konnte den Wert der vergangenen Dekade nicht mehr erreichen, am 14.(15.15Uhr) wurden aber immerhin noch 27,7°C aufgezeichnet. Der Minimalwert war dagegen leicht gestiegen und lag am 19.(7.20Uhr) bei 10,3°C. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit dürftigen 8,6 l/m² an drei Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Dritte Dekade (21.09. bis 30.09.):
es wurde in dieser Dekade gerade in den Nächten nun doch merklich kühler, wenn überhaupt, war es tagsüber nur leicht bewölkt. In Summe war es eben ein klein wenig herbstlicher und kühler, aber nicht unangenehmer geworden. Die Durchschnittstemperatur war erneut gesunken und lag nun bei herbstlich kühlen 15,8°C. Der Maximalwert lag am 25.(16.35Uhr) mit 25,4°C immer noch im sommerlichen Bereich. Dagegen setzte der Minimalwert ein erstes und kühles Ausrufezeichen! Mit 8,2°C am 22.(7.10Uhr) konnte man den Herbst nicht nur Kalendarisch erkennen, sondern auch fühlen. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei erneut dürftigen, eher viel zu trockenen 6,8 l/m² welche an gerade einmal vier Niederschlagstagen in Summe aufgezeichnet wurden.
Der September im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 17,9 °C (18,5 °C), Niederschlag 15,4 l/m² (58,8 l /m²), Niederschlagstage 7 (6).
kurze Übersicht / Schlagzeilen
der diesjährige Oktober war geprägt von einer ruhigen Hochdruckwetterlage mit oftmals milden Luftmassen und entsprechend örtlich spätsommerlichen Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei milden 11,2°C. Anfänglich zeigt sich nochmals der Spätherbst von seiner herrlichsten Seite, milde Temperaturen waren schon fast normal. Am Tag der Deutschen Einheit, mit Föhnunterstützung, wurde der Maximalwert des Monats mit nochmals sommerlichen 25,3°C aufgezeichnet. München meldete mit 27,5°C bundesweit den höchsten Wert (Quelle DWD)!! Danach wurde es etwas kühler, morgendlicher Nebel, leichte Niederschläge, frostige Frühtemperaturen, es war von allem etwas dabei. Der Minimalwert des Monats wurde am 24. in den Morgenstunden mit 1,7°C aufgezeichnet. Der erste schwere Herbststurm „Hendrik“ fegte am 21. mit örtlich erheblichen Schäden auch über uns hinweg. Die Spitzenböe lag bei 61,2 km/h, was innerhalb eines Wohngebietes schon recht hoch ist!! Der Gesamtniederschlag wurde mit 84 l/m² (Normallsoll 68 l/m²) an vierzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei trug der Herbststurm am 21. mit sensationellen 37,6 l/m² am meisten zur Gesamtmenge bei. Bei den Sonnenscheinstunden gehörte Baden-Württemberg mit durchschnittlich 145 Stunden zu den sonnigsten Deutschlandweit (Quelle DWD), unsere Wetterstation konnte dies mit 160 Stunden absolut bestätigen. Gänzlich betrachte war der Oktober somit mal wieder etwas zu warm, zu trocken und überdurchschnittlich sonnig.
Erste Dekade (01.10. bis 10.10.):
was für eine herrliche Dekade, der Spätherbst zeigte sich nochmals absolut von seiner goldenen Seite. Anfänglich noch fast sommerliche Temperaturen, welche aber im Laufe der Dekade immer mehr fielen. Die Durchschnittstemperatur lag bei angenehmen 13,7°C. Der Maximalwert wurde am 3.(15.10Uhr) mit sensationellen und rekordverdächtigen 25,3°C aufgrund eines Föhneinbruches aufgezeichnet. Dagegen lag der Minimalwert mit 4,1°C am 10.(6.20Uhr) schon im fast winterlichen Bereich, über 20°C Temperaturdifferenz das machte dem einen oder anderen schon zu schaffen. Bei der Gesamtniederschlagsmenge konnten 20 l/m² an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet werden.
Zweite Dekade (11.10. bis 20.10.):
eine eher unspektakuläre Dekade, kühle und nebelverhangene Morgen wurden von teilweise schönen, sonnigen Tagesabschnitten abgelöst. An manchen Tagen war es dichte Bewölkung was den Tag eher trist und gewohnt herbstlich erscheinen ließ. Es war eben alles dabei was der Herbst so bieten konnte. Die Durchschnittstemperatur lag bei 10,3°C und war damit schon eher gefühlt herbstlich. Dennoch wurde der Maximalwert erneut über der 20°C Marke aufgezeichnet, mit 23,3°C am 20.(13.15Uhr) konnte man gut und gerne von einem warmen Tag sprechen. Der Minimalwert lag auch in dieser Dekade im eher winterlichen Bereich und wurde am 18.(8.05Uhr) mit kühlen 2,9°C gemessen. Der Gesamtniederschlag lag bei 22,2 l/m² an vier Niederschlagstagen.
Dritte Dekade (21.10. bis 31.10.):
gleich zum Start der Dekade kündigte sich der erste heftige Herbststurm „Hendrik“ an. Orkanartige Böen gingen auch über unsere Region mit enorm großen Niederschlagsmengen nieder, es war schon heftig und teilweise waren auch erhebliche Schäden aus unserer Region gemeldet worden. Danach beruhigte sich das Ganze und es war ein auf und ab mal Sonne mal Wolken eben Herbst halt…… Die Durchschnittstemperatur war mit 9,8°C gefallen und lag nun im einstelligen, kühlen Bereich. Auch der Maximalwert konnte die vorrangegangenen Werte bei weitem nicht mehr erreichen, dennoch lag er am 31.(14.40Uhr) immerhin noch bei 20,5°C. Dagegen ging es beim Minimalwert erneut weiter begab, mit 1,7°C am 24.(6.20) war es einem schon recht winterlich zumute. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 41,8 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei vielen allein am 21. (Herbststurm „Hendrik“) sensationelle 37,6 l/m² innerhalb kürzester Zeit.
Der Oktober im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 11,2°C(12,5°C), Niederschlag 84 l/m²(80,2 l/m²), Niederschlagstage 14 (23).
kurze Übersicht / Schlagzeilen
im vergangenen Monat dominierte meistens hoher Luftdruck, Tiefdruckgebiete waren eher seltener. Die Durchschnittstemperatur, gemessen an der Wetterstation Ottenau, lag bei kühlen 5,9°C. Anfänglich lag auch unsere Region noch unter dem Einfluss von milden Luftmassen, aber auch von leichten Tiefdruckausläufern welche meist leichte Niederschläge mit sich brachten. Der Maximalwert wurde am 1. mit milden 15,3°C aufgezeichnet, danach kühlte es dann aber merklich und spürbar nach und nach ab. In der zweiten und dritten Dekade bestimmte in den Niederungen meist Nebel und Hochnebel begleitet von kühlen Temperaturen den Tagesverlauf. Vielfach lagen die Höhenlagen im sonnigen Bereich während sich in den Tälern die trübe Nebelsuppe breit machte, eine sogenannte Meteorologische Inversionswetterlage!! Einfach erklärt in den Höhenlagen war es sonnig begleitet von milden Temperaturen und in den Tälern, gerade in unserer Region, blieb es aufgrund der trüben Wetterlage kühl und unangenehm. Zum Ende des Monats, rechtzeitig zum ersten Adventswochenende wurde es nochmals deutlich kälter, kühlere Luftmassen sorgten für einen entsprechende Temperaturrückgang. In den Höhenlagen wurden die ersten anhaltenden Schneefälle gemeldet, teilweise fiel die weiße Pracht bis in die Niederungen. Der Minimalwert wurde am 24. mit winterlichen -3,7°C aufgezeichnet. Mit 50 Sonnenscheinstunden zählte Baden-Württemberg zur zweitsonnigsten Region in Deutschland (Quelle DWD), unsere Wetterstation erreichte 45,5 Stunden. Beim Gesamtniederschlag wurde 59,8 l/m² (Normalsoll 82 l/m²) an sechzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Damit war auch dieser November, wie in den letzten Jahren, zu trocken ausgefallen. Baden-Württemberg lag Deutschlandweit betrachtet bei den trockeneren Bundesländern (Quelle DWD).
Erste Dekade (01.11. bis 10.11.):
anfänglich war es noch recht milde, aber auch trübe, begleitet von immer wieder aufkommenden Niederschlägen. Es war ein auf und ab und zum Ende der Dekade fielen die Temperaturen in den winterlichen Bereich. Die Durchschnittstemperatur lag bei noch recht milden 7,4°C. Der Maximalwert dieser Dekade wurde am 1.(1.00Uh) mit 15,3°C aufgezeichnet, ein noch immer beachtlicher Wert. Dagegen wurde der Minimalwert mit schon bereits nahe dem Gefrierpunkt angelangten und damit jahreszeitlich entsprechenden 0,1°C am 9.(7.20Uhr) gemessen. Der Gesamtniederschlag wurde mit 24,6 l/m² an sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Zweite Dekade (11.11. bis 20.11.):
was eine trübe und trostlose Dekade, meist beherrschte Nebel oder Hochnebel den Tagesverlauf, begleitet von kühleren, unangenehmeren und nasskalten Temperaturen. Eine trostlose, aber typische Novemberdekade, die Durchschnittstemperatur war leicht gesunken und wurde mit 6,8°C aufgezeichnet. Der Maximalwert wurde am 14.(11.45Uhr) mit 12,7°C gemessen dagegen lag der Minimalwert am 11.(1.40Uhr) mit 1,1 erneut im typischen winterlichen Bereich. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit mageren 7,6 l/m2 an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei fielen allein an einem einzigen Tag, am 13. 6,8 l/m².
Dritte Dekade (21.11. bis 30.11.):
ein auf und ab mal sonnig, dann wieder trübe und unangenehm kühl. Zum Ende der Dekade immer mehr aufkommende Niederschläge, welche zum Adventswochenende gerade im Bergland in anhaltende Schneefälle übergingen. Man konnte meinen der Winter setzt ein erstes sichtbares Zeichen!! Die Durchschnittstemperatur wurde mit deutlich gefallenen 3,5°C aufgezeichnet. Erstmalig im November hatte der Maximalwert keinen zweistelligen Wert, am 23.(13.45Uhr) wurden 9,6°C gemessen. Auch der Minimalwert war deutlich gefallen und lag am 24.(6.55Uhr) bei -3,7°C, noch deutlich tiefere Werte konnte lediglich der +5cm Bodensensor aufzeichnen, nahezu zeitgleich am 24.(5.45Uhr) lag dieser bei -5,6°C. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 27,6 l/m² an fünf Niederschlagstagen.
Der November im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 5,9 °C (7,8°C), Niederschlag 59,8 l/m² (23,8 l/m²), Niederschlagstage 16 (7).
kurze Übersicht / Schlagzeilen
anfänglich noch stürmisch mit Schneefällen in den Höhenlagen, der Weihnachtsmonat schlug zunächst einen frühwinterlichen Kurs ein. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 5,6°C. Allerdings war dies ein kurzes winterliches Gastspiel!! Denn beginnend mit der zweiten Dekade waren es teilweise recht milde Luftmassen welche viele Wolken und daher auch trübe, trostlose Tage mit sich brachten. Allerdings gab es auch gerade zum Ende hin, kühle mancherorts frostige Nächte. Die letzte Dekade war daher anfänglich noch recht winterlich und kühl, der Minimalwert des Monats wurde am 21. mit frostigen, winterlichen -5,6°C gemessen. Aber mal wieder rechtzeitig, zu den Weihnachtsfeiertagen war es dann so weit. Eine markante Grenzwetterlage welche im Norden teilweise Dauerfrost hinterließen und dem Süden so auch unsere Region unglaublich milde Temperaturen bescherten. Der Heiligabend war mal wieder deutlich zu warm und mit 13,4°C eher frühlingshaft ausgefallen. Diese milden Luftmassen setzten sich nahezu bis zum Ende des Monats durch, der Maximalwert wurde am 30. mit mehr als nur frühlingshaften 16,5°C gemessen. Baden-Württemberg war mit 80 l/m² (Quelle DWD) ein Niederschlagsreiches Bundesland. Unsere Wetterstation konnte dies mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 92,6 l/m² (Normalsoll 82 l/m²) an fünfzehn Niederschlagstagen eindrucksvoll unterstreichen. Bei den Sonnenscheinstunden wurden immerhin 32,6 Stunden (Normalsoll 45h) aufgezeichnet. Der letzte Monat des Jahres war damit zu warm, und in unserer Region recht niederschlagsreich aber auch ausgewogen sonnig ausgefallen.
Erste Dekade (01.12. bis 10.12.):
leider zeigte sich der Dezember anfänglich nicht so von seiner schönsten Seite, trübe, und meistens einheitsgrau, es war eher eine trostlose Dekade. Im Bergland fiel Schnee und in den Niederungen gingen die Niederschläge manchmal als leichte Graupelschauer nieder. Die Durchschnittstemperatur lag mit 5,3°C nicht gerade im winterlichen Bereich. Einzig der Minimalwert zeigte die richtige Richtung an -0,9°C am 10.(5.35Uhr), dagegen lag der Maximalwert mit 12,3°C am 4.(13.20Uhr) schon eher im fast vorfrühlingshaften Bereich. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 43,2 l/m² an sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Zweite Dekade (11.12. bis 20.12.):
ja was war das für eine Dekade, am ersten noch etwas Niederschlag, dann setzten sich eher milde Temperaturen durch, meist aber war es wolkenverhangen und trübe. Die letzten Tage waren dann eher wieder winterlich mit stark fallenden Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 4,3°C aufgezeichnet und war gegenüber der vorangegangenen Dekade leicht gesunken. Auch der Minimalwert konnte mit -2,2°C am 20.(23.45Uhr) diesen winterlichen Trend unterstreichen. Der Maximalwert welcher am 13.(14.05Uhr) mit leicht gesunkenen 11,1°C aufgezeichnet wurde, lag auch in dieser Dekade tendenziell im falschen Bereich. Beim Gesamtniederschlag gab es dieses Mal eher dürftige 4,4 l/m², welche an einem einzigen Niederschlagstag fielen, zu berichten.
Dritte Dekade (21.12. bis 31.12.):
anfänglich noch sehr kühl und winterlich schöne Tage. Aber dann setzte sich wie so oft an den Feiertagen milde Luftmassen durch, es wurde deutlich wärmer, aber auch niederschlagsreicher. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 7°C aufgezeichnet und war damit deutlich zu milde für die Jahreszeit ausgefallen. Schaut man sich die beiden Werte Maximal.- und Minimalwert genauer an, so konnten die Gegensätze nicht deutlicher ausfallen. Der Minimalwert dieser Dekade wurde am 21.(7.50) mit winterlichen, kalten -5,6°C aufgezeichnet. Dagegen lag der Maximalwert am 30.(13.20) bei 16,5°C. Ein Temperaturunterschied, welcher nicht deutlicher hätte ausfallen können, man konnte ja schon fast den Frühling riechen…….Der Gesamtniederschlag wurde mit 45 l/m² an sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Der Dezember im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 5,6 °C (5,5°C), Niederschlag 92,6 l/m² (99,2 l/m²), Niederschlagstage 15 (22).

