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Gaggenauwetter

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Radarfilm (Niederschlag) BAWÜ Aktuelle Beobachtungen aus BAWÜ
Letzte Aktualisierung: 13.10.2026, 20.30 Uhr
Ein Tiefausläufer beeinflusst in der Nacht Süddeutschland und zieht am Mittwoch nach Südosten hin ab. Rückseitig wird sehr milde Meeresluft herangeführt, welche erneut unter Hochdruckeinfluss gelangt. NEBEL: In der Nacht zum Mittwoch vor allem im Nordwesten zum Teil Nebel, lokal mit Sichtweite unter 150 m, vormittags auflösend. In den Nächten zum Donnerstag und Freitag vielerorts Nebel, gebietsweise mit Sichtweite unter 150 m. Jeweils in den Vormittagsstunden nur zögerlich auflösend.
Zeitweise etwas Regen, am Mittwochvormittag abziehend. Nachfolgend Aufheiterung. Am Donnerstagfrüh/-vormittag häufig Nebel.
In der Nacht zum Mittwoch zunächst viele Wolken und gebietsweise Regen. Im weiteren Verlauf von Nordwesten nachlassender Niederschlag, teilweise Auflockerung. Dann örtlich Nebel. Frühwerte 13 bis 9 Grad.

Zeitpunkt Datenabholung beim DWD: 13. 10. 2026 23:45:02 Uhr:


Am Mittwochvormittag oft noch wolkig bis stark bewölkt, in Oberschwaben und im Allgäu anfangs noch etwas Regen. Im Tagesverlauf Wolkenauflockerung, zum Abend hin oft nur noch gering bewölkt. Milder mit 16 Grad im Bergland und bis 22 Grad am Rhein. Schwachwindig. In der Nacht zum Donnerstag zunächst gering bewölkt. Im weiteren Verlauf vielerorts Bildung von Nebel- und Hochnebel. Abkühlung auf 9 bis 1 Grad, vor allem im Bereich der Ostalb vereinzelt Frost in Bodennähe.
Am Donnerstag zögerliche Auflösung von Nebel und Hochnebel. Am Rhein und an der Donau lokal ganztägig trüb. Sonst freundlich und trocken. Höchstwerte zwischen 17 und 21 Grad. Schwachwindig. In der Nacht zum Freitag erneut Ausbreitung von Nebel und Hochnebel. Dagegen in höheren Lagen nur gering bewölkt. Tiefstwerte 9 bis 2 Grad. Vor allem im Allgäu vereinzelt leichter Frost in Bodennähe.
Am Freitag in den Niederungen oft zäher Nebel und Hochnebel. Sonst im Tagesverlauf zunehmend heiter. Für die Jahreszeit warm bei Tagesmaxima zwischen 17 und 24 Grad. Weiterhin schwacher und variabler Wind. In der Nacht zum Samstag in Oberschwaben erneut Nebel und Hochnebel. Sonst von Westen aufkommende Wolken und Regen. Südlich der Alb meist noch trocken. Minima 11 bis 6 Grad.
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Freitag, 16.10.2026 bis Freitag, 23.10.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Dienstag, 13.10.2026, 13:45 Uhr

Anfangs nach Nebel freundlich, am Wochenende wechselhafter, im Norden
teils windig, im Süden teils mit längerem Regen. Zu Wochenbeginn
langsame Wetterberuhigung.


Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 20.10.2026,
Am Freitag im Westen und Nordwesten langsam Bewölkungsverdichtung und
abends im Umfeld der Deutschen Bucht etwas Regen. Sonst nach regional
nur zäher Nebelauflösung freundlich oder sonnig und trocken.
Höchstwerte 16 bis 22 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Süd bis
Südwest, abends im Nordseeumfeld auf Nordwest bis Nord drehend und
böig auffrischend.
In der Nacht zum Samstag im Süden und Südosten zunächst meist klar,
im Verlauf regional Nebelbildung, trocken. Sonst aus Nordwesten
dichte Wolkenfelder, südostwärts bis zur Mitte gebietsweise etwas
Regen. Im Nordseeumfeld Auflockerungen, aber auch nachfolgende
Schauer, vereinzelt Gewitter nicht ganz ausgeschlossen. Tiefstwerte
10 bis 5 Grad, im Südosten 6 bis 2 Grad. Auf der Nordsee und im
angrenzenden Küstenumfeld in Böen starker bis stürmischer Nordwind,
exponiert vereinzelt Sturmböen. Später auch im Ostseeumfeld
auflebender Nordwestwind.

Am Samstag im Süden überwiegend bewölkt und regnerisch, langsam auch
den Alpenrand erreichend. Im Südwesten gebietsweise länger
anhaltender Regen. Von der Mitte bis in den Norden meist wechselnd
bewölkt mit örtlichen Schauern oder zeitweilig etwas Regen, im
Nordseeumfeld geringes Gewitterrisiko. Mit Höchstwerten zwischen 12
und 16 Grad etwas kühler als zuvor. Schwacher bis mäßiger, im Norden
frischer Wind aus nördlichen Richtungen. Auf See und an den Küsten in
Böen stark bis stürmisch, exponiert vereinzelt Sturmböen.
In der Nacht zum Sonntag im Süden weiterhin gebietsweise regnerisch.
Auch im Nordosten überwiegend dicht bewölkt, zeitweise etwas Regen.
Sonst wechselnde Bewölkung, teils aufgelockert und Nebelbildung,
überwiegend trocken. Abkühlung auf 8 bis 3 Grad, an der See um 10
Grad. Vor allem im Ostseeumfeld weiterhin stark böiger, teils
stürmischer Wind aus Nord bis Nordost.

Am Sonntag wechselnd bis stark bewölkt, gebietsweise etwas Regen, im
Südwesten weiterhin gebietsweise anhaltend regnerisch.
Höchsttemperaturen meist zwischen 8 und 14 Grad. Mäßiger, im Norden
frischer Wind aus Nord bis Nordost, vor allem an der Ostsee in Böen
stark bis stürmisch, exponiert einzelne Sturmböen.
In der Nacht zum Montag vom Westen bis in den Südwesten dichte
Bewölkung und zeitweise Regen. Vom Norden bis in den Osten meist
trocken und allmählich auflockernde Bewölkung, streckenweise Nebel.
Tiefstwerte zwischen 8 und 2, an der See um 10 Grad. An der Ostsee
langsam nachlassender Nordostwind.

Am Montag wechselnd, gebietsweise gering bewölkt, nach Abzug letzter
Niederschläge nach Westen meist trocken. Höchstwerte zwischen 11 und
16 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Ost bis Nordost.
In der Nacht zum Dienstag häufig gering bewölkt, teils klar, im
Verlauf gebietsweise Bildung von Nebel oder Hochnebel. Tiefstwerte
meist zwischen 8 und 3 Grad.

Am Dienstag nach teils zögerlicher Nebel- und Hochnebelauflösung
heiter, teils sonnig und trocken. Erwärmung je nach Sonnenanteilen
auf 12 bis 18 Grad. Meist schwacher Wind aus östlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch gebietsweise Nebelausbreitung, sonst gering
bewölkt bis klar. Temperaturrückgang auf 8 bis 4 Grad.


Trendprognose für Deutschland, von Mittwoch, 21.10.2026 bis Freitag,
23.10.2026,
Zur Wochenmitte zunächst ruhiges, nach Nebel teils freundliches und
eher mildes Wetter, meist trocken. Im weiteren Wochenverlauf
voraussichtlich eher wieder leicht wechselhaft, mit mehr Bewölkung
und zeitweilig etwas Regen. Voraussichtlich leicht zurückgehendes
Temperaturniveau.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Sabine Krüger

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst



Wissenschaft kompakt

Tropische Wirbelstürme und ihre Benennung - Teil 2


Für die Benennung von tropischen Wirbelstürmen werden von der
Weltorganisation für Meteorologie (WMO) festgelegte, alphabetische
Namenslisten bereitgestellt. Welche Besonderheiten es bei diesen
Listen gibt und was passiert, wenn das Alphabet mal nicht ausreicht,
lesen Sie im heutigen Thema des Tages.


Im Thema des Tages vom gestrigen Montag haben wir uns damit
beschäftigt, wie es dazu kam, Druckgebilde - beziehungsweise
tropische Wirbelstürme - zu benennen. Zudem ging es um die
Namenslisten, die für die Benennung von - in unserem Beispiel -
Hurrikanen, also tropischen Wirbelstürmen im Nordatlantik sowie im
zentralen und östlichen Nordpazifik, herangezogen werden.

Nochmals zur Erinnerung: Die sechs jeweils alphabetisch sortierten
Listen für den östlichen Nordpazifik enthalten je 24 Namen (kein Q
und U), die für den Nordatlantik 21 Namen (kein Q, U, X, Y und Z).
Für den zentralen Nordpazifik liegen dagegen nur vier Listen vor, die
jeweils gerade einmal 12 Namen umfassen (kein...naja, siehe
Namenstabelle im Thema des Tages vom gestrigen Montag).

Jetzt könnte man sich natürlich fragen, was eigentlich passiert, wenn
mehr Wirbelstürme auftreten, als es Namen auf der Liste gibt, oder
anders ausgedrückt: Was, wenn das Alphabet ausgeht?

Tja, dieser Fall ist extrem selten und kam gerade einmal zwei Mal im
Nordatlantik vor: 2005 und 2020. Während 2005 bereits unfassbare 28
benannte Tropenstürme über den Nordatlantik fegten, waren es 2020
sogar noch zwei mehr. In der Folge wurde ab Sturm 22 (also nach Ende
der eigentlichen Liste) das griechische Alphabet herangezogen. Alpha,
Beta und Gamma hießen damit die nächsten Stürme. 2021 entschied die
WMO, in Zukunft statt auf das griechische Alphabet auf eine
Ersatzliste zurückzugreifen, sollten nochmals die Namen ausgehen.
Hintergrund ist, dass sich zum einen die griechischen Buchstaben zum
Teil sehr ähnlich anhören, wodurch es zu Verwechslungen kommen kann.


Zum anderen - und hier kommt eine Besonderheit der Namenslisten zum
Tragen - ist es üblich, dass die Namen besonders schadensträchtiger
Stürme aus der Liste gestrichen und neu besetzt werden. So wird es
zum Beispiel nie wieder einen Hurrikan "Katrina" (2005) geben. 2020,
als man auf das griechische Alphabet zurückgreifen musste, wurden Eta
und Iota aufgrund ihrer Heftigkeit gestrichen. Jetzt wird es bei
einem Alphabet natürlich schwierig, gestrichene Buchstaben zu
ersetzen. Bei einer Ersatzliste ist das dagegen kein Problem.

Im östlichen Nordpazifik musste noch nie auf die Ersatzliste
zurückgegriffen werden. Allerdings kam es 1985 zu einer
entscheidenden Anpassung der Listen. Bis dahin wurden nämlich
ebenfalls nur 21 Namen verwendet, wobei wie im Nordatlantik neben Q
und U auch X, Y und Z fehlten. Nachdem die 1985 benutzte Liste das
erste Mal an ihre Grenze kam, wurden kurzerhand "Xina", "York" und
"Zelda" hinzugefügt, die jährlich mit "Xavier", "Yolanda" und "Zeke"
gewechselt wurden und werden. Während sich alle anderen Namen alle 6
Jahre wiederholen, ist dies bei X, Y und Z also alle 2 Jahre der
Fall.

Im zentralen Nordpazifik hat man mit Ersatzlisten dagegen überhaupt
nichts am Hut. Dort geht man einfach fließend zur nächsten Liste
über, sobald eine "aufgebraucht" ist.

Eine Übersicht über die ausgebooteten Namen finden Sie übrigens auf
den Seiten des Nationalen Hurrikan Zentrums
(https://www.nhc.noaa.gov/aboutnames_history.shtml).

Ist Ihr Name vielleicht auch schon gestrichen worden? Oder finden Sie
ihn auf einer der Vergabelisten wieder
(https://www.nhc.noaa.gov/aboutnames.shtml)? Der Autor muss noch zwei
Jahren warten, bis er möglicherweise ein Thema des Tages über
Hurrikan Tobias verfassen kann, und hofft, dass der Name nie
gestrichen werden muss...

Dipl.-Met. Tobias Reinartz

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 13.10.2026

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