Gaggenauwetter
Letzte Aktualisierung: 28.05.2026, 14.49 Uhr
Das Hochdruckgebiet Boris verlagert seinen Schwerpunkt von der Nordsee in das Altvatergebirge. Mit nördlicher Strömung gelangt eine sehr warme Meeresluftmasse heran, welche am Freitag altert und in eine heiße Luftmasse umgewandelt wird.
GEWITTER:
Heute Nachmittag zwischen Südschwarzwald und Hochrhein ein kurzer Gewitterschauer mit Starkregen bis 20 Liter pro Quadratmeter und Windböen bis 60 km/h nicht ausgeschlossen.
Am Freitag voraussichtlich keine Wettergefahren.
Heute vorübergehend sehr warm. Trocken, vereinzelt ein kurzer Gewitterschauer. Am Freitag wieder heiß.
Heute meist sonnig. Über dem Bergland einige Quellwolken, am Hotzenwald am Nachmittag ein kurzer aber kräftiger Gewitterschauer sehr wahrscheinlich. Auf der Albhochfläche bis 24, sonst sommerlich warm mit 27 bis 31 Grad. Schwacher Wind um Nord.
In der Nacht zum Freitag überwiegend klar. Entlang des Rheins milde 14, im Ostalbkreis Abkühlung auf 6 Grad.
Zeitpunkt Datenabholung beim DWD: 28. 05. 2026 18:30:01 Uhr:
Am Freitag sonnig, nur über dem Schwarzwald ein paar harmlose Quellwolken. Wieder heiß mit 29 bis 33 Grad, auf dem Feldberg bis 20 Grad. Schwacher Wind aus Nord bis Nordost.
In der Nacht zum Samstag zunehmend wolkig. Mild bei 17 bis 13 Grad am Rhein und kühl bei 13 bis 8 Grad östlich des Schwarzwaldes.
Am Samstag trotz zeitweise dichter, hoher Bewölkung viel Sonne. Zwischen Odenwald und Hohenloher Ebene im Tagesverlauf starke Gewitter, hier bereits Wetterumschwung. Schwülwarm mit 29 bis 34 Grad. Mäßiger Nordwestwind, bei Gewittern starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Sonntag wechselnd bewölkt, vom Neckar bis zur Kocher-Jagst-Region auch stellenweise dunstig oder Nebelfelder. 18 bis 13 Grad.
Am Sonntag in den Früh- und Vormittagsstunden oft noch freundlich mit Sonnenschein. Rasch aufkommende Gewitterschauer, stellenweise auch Unwetter durch heftigen und für mehrere Stunden anhaltenden Starkregen. Im Vorfeld schwülwarm mit 25 bis 29 Grad, nachmittags kühler. Frischer Wind aus West, bei Gewittern starke, seltener auch stürmische oder Sturmböen.
In der Nacht zum Montag zunächst häufig Gewitter und Regenschauer, nur zeitweise trockene Abschnitte. 16 bis 12 Grad.
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Sonntag, 31.05.2026 bis Sonntag, 07.06.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Donnerstag, 28.05.2026, 13:44 Uhr
Unbeständig mit Schauern und teils schweren Gewittern, mäßig-warm
Vorhersage für Deutschland bis Donnerstag, 04.06.2026,
Am Sonntag wechselnd bewölkt, im Westen bereits am Vormittag, in der
Mitte und im Süden ab dem Mittag vermehrt Schauer und teils kräftige
Gewitter mit erhöhtem Unwetterpotential. Im Norden ebenfalls einzelne
ostwärts verlagernde Schauer und Gewitter. Im Westen am Abend
Wetterberuhigung. Höchstwerte zwischen 20 und 25 Grad im Norden und
Nordwesten, sonst 25 bis 30 Grad, mit den höchsten Werten am
Oberrhein, an der See kühler. Abseits der Schauer und Gewitter
mäßiger, im Süden teils stark böiger Nordwest- bis Westwind.
In der Nacht zum Montag im Osten, Süden und in der Mitte weitere
Schauer und teils kräftige Gewitter. Sonst abziehende bzw.
abklingende Niederschläge. Tiefstwerte 16 bis 10 Grad.
Am Montag anfangs von den Alpen über Ostbayern bis zur Oder noch
Schauer und Gewitter, im Tagesverlauf ostwärts abziehend. Sonst
wechselnd bewölkt und nur einzelne Schauer. Höchstwerte 20 bis 26
Grad. Mäßiger, teils böiger Westwind.
In der Nacht zum Dienstag im Süden und Südosten wolkig und meist
niederschlagsfrei, sonst aus Nordwesten allmählich aufkommender
schauerartiger, teils gewittriger Regen, örtlich mit Starkregen.
Tiefstwerte 15 bis 9 Grad.
Am Dienstag bei wechselnder bis starker Bewölkung von Westen ostwärts
ausbreitende Schauer und teils schwere Gewitter, dabei
Unwetterpotential durch Starkregen und Hagel. Höchstwerte 20 bis 26
Grad, am wärmsten im Osten. Von stürmischen Gewitterböen abgesehen
mäßiger Südwestwind.
In der Nacht zum Mittwoch etwas nachlassende, aber nicht abklingende
Gewitter. Südlich der Donau teils länger anhaltender Regen.
Tiefstwerte 15 bis 9 Grad.
Am Mittwoch und Donnerstag bei wechselnder Bewölkung regional erneut
auflebende Schauer und teils kräftige Gewitter, weiterhin örtlich mit
Unwetterpotential. Noch etwas kühler mit Höchstwerten zwischen 18 und
24 Grad. Von Gewitterböen abgesehen schwacher bis mäßiger
Südwestwind.
In den Nächten gebietsweise weitere Schauer und Gewitter bei
Tiefstwerten zwischen 14 und 8 Grad.
Trendprognose für Deutschland, von Freitag, 05.06.2026 bis Sonntag,
07.06.2026,
Weiterhin leicht unbeständig, aber allmählich etwas nachlassende
Niederschlagsneigung bei leicht ansteigenden Temperaturen.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dr. rer. nat. Markus Übel
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Sonntag, 31.05.2026 bis Sonntag, 07.06.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Donnerstag, 28.05.2026, 13:44 Uhr
Unbeständig mit Schauern und teils schweren Gewittern, mäßig-warm
Vorhersage für Deutschland bis Donnerstag, 04.06.2026,
Am Sonntag wechselnd bewölkt, im Westen bereits am Vormittag, in der
Mitte und im Süden ab dem Mittag vermehrt Schauer und teils kräftige
Gewitter mit erhöhtem Unwetterpotential. Im Norden ebenfalls einzelne
ostwärts verlagernde Schauer und Gewitter. Im Westen am Abend
Wetterberuhigung. Höchstwerte zwischen 20 und 25 Grad im Norden und
Nordwesten, sonst 25 bis 30 Grad, mit den höchsten Werten am
Oberrhein, an der See kühler. Abseits der Schauer und Gewitter
mäßiger, im Süden teils stark böiger Nordwest- bis Westwind.
In der Nacht zum Montag im Osten, Süden und in der Mitte weitere
Schauer und teils kräftige Gewitter. Sonst abziehende bzw.
abklingende Niederschläge. Tiefstwerte 16 bis 10 Grad.
Am Montag anfangs von den Alpen über Ostbayern bis zur Oder noch
Schauer und Gewitter, im Tagesverlauf ostwärts abziehend. Sonst
wechselnd bewölkt und nur einzelne Schauer. Höchstwerte 20 bis 26
Grad. Mäßiger, teils böiger Westwind.
In der Nacht zum Dienstag im Süden und Südosten wolkig und meist
niederschlagsfrei, sonst aus Nordwesten allmählich aufkommender
schauerartiger, teils gewittriger Regen, örtlich mit Starkregen.
Tiefstwerte 15 bis 9 Grad.
Am Dienstag bei wechselnder bis starker Bewölkung von Westen ostwärts
ausbreitende Schauer und teils schwere Gewitter, dabei
Unwetterpotential durch Starkregen und Hagel. Höchstwerte 20 bis 26
Grad, am wärmsten im Osten. Von stürmischen Gewitterböen abgesehen
mäßiger Südwestwind.
In der Nacht zum Mittwoch etwas nachlassende, aber nicht abklingende
Gewitter. Südlich der Donau teils länger anhaltender Regen.
Tiefstwerte 15 bis 9 Grad.
Am Mittwoch und Donnerstag bei wechselnder Bewölkung regional erneut
auflebende Schauer und teils kräftige Gewitter, weiterhin örtlich mit
Unwetterpotential. Noch etwas kühler mit Höchstwerten zwischen 18 und
24 Grad. Von Gewitterböen abgesehen schwacher bis mäßiger
Südwestwind.
In den Nächten gebietsweise weitere Schauer und Gewitter bei
Tiefstwerten zwischen 14 und 8 Grad.
Trendprognose für Deutschland, von Freitag, 05.06.2026 bis Sonntag,
07.06.2026,
Weiterhin leicht unbeständig, aber allmählich etwas nachlassende
Niederschlagsneigung bei leicht ansteigenden Temperaturen.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dr. rer. nat. Markus Übel
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Wetter aktuell
Erste große Gewitterlage 2026?
Zum kommenden Wochenende stellt sich die Wetterlage allmählich um.
Das Sommerhoch BORIS schwächt sich mehr und mehr ab und die
Gewittergefahr nimmt deutlich zu.
Hoch BORIS sorgte in den letzten Tagen für viel Sonnenschein und
hochsommerliche Temperaturen. Vor allem im Südwesten und Süden gab es
gebietsweise bereits fünf Hitzetage mit Höchsttemperaturen von über
30 Grad in Folge. Auch am heutigen Donnerstag dürfen sich alle
Sonnen- und Wärmeliebhaber freuen. Erneut gibt es vielerorts
Sonnenschein von früh bis spät. Lediglich ganz im Süden vom
Südschwarzwald bis zum Alpenrand besteht ein geringes Gewitterrisiko.
Dazu gehen die Temperaturen allerdings insgesamt etwas zurück. Nur
noch in einigen Niederungen im Südwesten wird die 30 Grad-Marke
erreicht oder leicht überschritten. Sonst werden meist 23 bis 29 Grad
erwartet, in Küstennähe bleibt es deutlich kühler.
Am Freitag zeichnet sich dann aber bereits die erste kleinere, aber
durchaus signifikante Änderung ab. Ein kleines Tief verlagert sich
von den Färöer-Inseln nach Südskandinavien und beeinflusst mit seinem
Frontensystem den Nordwesten Deutschlands. Gleichzeitig schwächt sich
der Hochdruckeinfluss weiter ab, sodass die Luftmasse zunehmend
labilisiert wird.
Im Vorfeld der Front strömt von Süden sehr warme bis heiße sowie
zunehmend feuchte Luft heran. So können ab dem Nachmittag mit
Heranrücken des kleinen kurzwelligen Troges einzelne, aber kräftige
Schauer und Gewitter entstehen. Da neben einem hohen Energiegehalt
auch die Windscherung erhöht ist, können sich organisierte Strukturen
sowie einzelne Superzellen ausbilden. Damit steigt bei Gewittern
neben der Gefahr von Starkregen, auch das Risiko für größeren Hagel
und schweren Sturmböen (Bft 10) an. Bei solchen Windgeschwindigkeiten
können Bäume umstürzen und Gegenstände umhergewirbelt werden. Es
besteht dann im Freien Lebensgefahr. Der Schwerpunkt befindet sich am
Abend voraussichtlich in Niedersachsen und dem Norden
Nordrhein-Westfalens. In der Nacht zum Samstag verlagern sich die
Gewitter nach Osten und Südosten. Erst im Laufe der zweiten
Nachthälfte schwächen sich diese allmählich ab. Im Süden merkt man
davon allerdings kaum etwas. Dort setzt sich das ruhige und
hochsommerlich warme-bis heiße Frühsommerwetter fort.
Dies ändert sich jedoch am Wochenende. Am Samstag befindet sich über
der Mitte Deutschlands eine markante Luftmassengrenze. Diese trennt
trockene und kühle Luft im Norden von feuchter und sehr warmer
Subtropikluft im Süden. Bodennah zeichnet sich eine Tiefdruckrinne
ab, an der kräftige Hebungsimpulse entstehen. Dort entstehen im
Tagesverlauf vermehrt Schauer und kräftige Gewitter. Im Gegensatz zum
Vortag liegt das Hauptaugenmerk auf den Starkregen. Ursache dafür ist
die geringere Windscherung und die langsamere Verlagerung der
Gewitterzellen im Vergleich zur Lage am Freitag im Nordwesten. Neben
heftigem Starkregen kann es lokal auch zu Hagel mit größeren
Hagelansammlungen kommen.
Am Sonntag bleibt uns in der Südhälfte voraussichtlich die
feuchtlabile Subtropikluft erhalten. Dort bilden sich somit erneut
teils kräftige Schauer und Gewitter. Örtlich besteht weiterhin
Unwettergefahr durch heftigen Starkregen und Hagel. Erst am Montag
sorgt ein von Westen heranrückendes Hochdruckgebiet für eine
vorübergehende Wetterberuhigung. Doch bereits am Dienstag könnte uns
nach jetzigem Stand schon wieder die nächste Gewitterlage
bevorstehen. Das ruhige Frühsommerwetter macht somit erst einmal
Pause!
Aktuelle Informationen zu den bevorstehenden Gewitterlagen finden sie
auf unserer Webseite und in der Warn-Wetter App.
(Die Bilder und Links zum heutigen Thema des Tages finden Sie wie
immer im Internet unter www.dwd.de/tagesthema.)
M.Sc. Met. Nico Bauer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 28.05.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

