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Gaggenauwetter

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Radarfilm (Niederschlag) BAWÜ Aktuelle Beobachtungen aus BAWÜ
Letzte Aktualisierung: 20.05.2026, 20.30 Uhr
Nach Abzug eines Tiefausläufers setzt sich von Südwesten zunehmend Hochdruckeinfluss durch. Die eingeflossene Meeresluft trocknet dabei ab und erwärmt sich. NEBEL: In der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstagfrüh lokal dichterer Nebel mit Sicht unter 150 m, vormittags auflösend.
Ab Donnerstag mehr und mehr Sonne und täglich etwas wärmer.
In der Nacht zum Donnerstag fortschreitendes Aufklaren. Niederschlagsfrei, örtlich Nebel. Minima 12 bis 5 Grad; an der oberen Donau ganz vereinzelt Frost in Bodennähe.

Zeitpunkt Datenabholung beim DWD: 20. 05. 2026 21:15:02 Uhr:


Am Donnerstag Mischung aus Sonne und Wolken, trocken. Höchstwerte im Bergland 20, am südlichen Oberrhein bis 26 Grad. Schwacher Wind aus nördlicher Richtung. In der Nacht zum Freitag klar und niederschlagsfrei. Tiefstwerte 10 bis 5 Grad; erneut vereinzelt Bodenfrost an der oberen Donau.
Am Freitag bei einzelnen Quellwolken viel Sonne und deutlich wärmer bei Höchstwerten zwischen 24 Grad im Bergland und bis 30 Grad am Rhein. Schwacher Wind aus Nordost. In der Nacht zum Samstag oft klar bei Tiefstwerten von 13 bis 7 Grad.
Am Samstag sonnig, nachmittags im Bergland einzelne Quellwolken. Sommerlich warm bis heiß bei Maxima 26 Grad auf der Alb, in den Niederungen zwischen 29 und 32 Grad. Schwacher, böig auffrischender Ostwind. In der Nacht zum Sonntag klar bei Minima von 14 bis 8 Grad.
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Samstag, 23.05.2026 bis Samstag, 30.05.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Mittwoch, 20.05.2026, 13:20 Uhr

Überwiegend ruhiges Hochdruckwetter. Sehr warm, gebietsweise heiß.

Vorhersage für Deutschland bis Mittwoch, 27.05.2026,
Am Samstag im Norden und Nordosten heiter bis wolkig, geringes
Schauerrisiko. Sonst vielfach sonnig, trocken. Höchstwerte zwischen
25 und 31 Grad, im Südwesten bis 32 Grad, an der See kühler.
Schwacher bis mäßiger Wind, im Norden aus Südwest bis West, im Süden
meist um Ost.
In der Nacht zum Sonntag im Norden wolkig, im Rest des Landes gering
bewölkt oder klar, trocken. Tiefstwerte 15 bis 8 Grad.

Am Sonntag heiter bis wolkig, weitgehend trocken. Von Nordwesten im
Tagesverlauf überwiegend sonnig. Mit 24 bis 32 Grad erneut sehr warm
bis heiß, am wärmsten im Südwesten und Süden. An der See und ganz im
Norden etwas kühler. Schwacher Wind aus Nord bis Nordost.
In der Nacht zum Montag meist gering bewölkt oder auch sternenklar.
Abkühlung auf 15 bis 8 Grad.

Am Montag heiter bis sonnig. Im Tagesverlauf über dem Bergland
vereinzelt harmlose Quellwolken. Sehr warm bei Höchsttemperaturen von
24 bis lokal 33 Grad, im Küstenumfeld kühler. Meist schwacher Wind
aus nördlichen Richtungen.
In der Nacht zum Dienstag meist gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte
zwischen 15 und 10 Grad.

Am Dienstag und Mittwoch heiter bis sonnig, über dem östlichen und
südlichen Bergland im Tagesverlauf ein paar Quellwolken, dabei
voraussichtlich kaum Schauer und meist trocken. Leicht höhere
Niederschlagswahrscheinlichkeit über dem Bergland am Mittwoch.
Erwärmung am Dienstag auf 25 bis 33 Grad, an der See um 20 oder auch
darunter. Mittwoch leichter Temperaturrückgang auf 22 bis 31 Grad.
Schwacher bis mäßiger Wind um Nord.
Nachts gering bewölkt oder klar, Tiefstwerte meist zwischen 15 und 10
Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Donnerstag, 28.05.2026 bis
Samstag, 30.05.2026,
Möglicherweise Fortsetzung des überwiegend störungsfreien Wetters.
Tendenziell aber wahrscheinlich allmählich etwas zurückgehende
Sonnenanteile und leicht ansteigendes Regenrisiko. Temperaturniveau
leicht zurückgehend (30-Grad-Marke wohl kaum noch überschritten),
aber voraussichtlich weiterhin warm bis sehr warm.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Sabine Krüger

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst



Wetter aktuell

Bisher abwechslungsreicher Mai


Der bisherige Mai war sehr abwechslungsreich und oftmals erinnerte
alles an typisches Aprilwetter. Im heutigen Thema des Tages soll ein
kleiner Wetterrückblick auf die ersten zwei Maidekaden gegeben
werden.


Aprilwetter im Mai lautete häufig die Devise in den ersten beiden
Dekaden des letzten meteorologischen Frühlingsmonats. Die
Temperaturen fuhren Achterbahn, es gab immer wieder Niederschläge und
teilweise sogar nochmals Schnee in den Hochlagen, aber auch die Sonne
zeigte sich immer wieder.

Im vieljährigen Mittel (1961-1990) lag das Temperaturmittel im Mai
bei 12,1 °C. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt die deutschlandweite
Mitteltemperatur bei 11,4 °C, was allerdings fast auf der Kurve der
durchschnittlichen Mitteltemperatur zu diesem Zeitpunkt liegt.
Verglichen mit der aktuelleren und wärmeren Klimaperiode (1991-2020)
wird die Kurve deutlicher um fast ein Kelvin unterschritten.

Zu Beginn des Monats war es sehr warm und am 3. Mai wurde in Cottbus
und in Neißemünde-Coschen (beides Brandenburg) mit 29,4 °C die
bisherige deutschlandweite Tageshöchstwerttemperatur gemessen.
Anschließend folgte ein jäher Absturz, der darin gipfelte, dass zu
Beginn der zweiten Dekade selbst die 15-Gradmarke in den meisten
Gebieten ein großes Hindernis darstellte. Außerdem gab es vor allem
in der östlichen Mitte und in Teilen des Südens nochmals verbreiteten
leichten Nachtfrost. Der bisherige Monatstiefstwert (ausgenommen
Bergstationen oberhalb von 920 m NHN) datiert allerdings vom Anfang
des Monats aus Piding (Bayern) mit -3,3 °C.

In puncto Niederschlag zeigt sich der Wonnemonat bisher ziemlich
spendabel, allerdings mit großen regionalen Unterschieden. Im
Klimamittel fallen im gesamten Mai 71 bzw. 70 l/qm (Klimamittel
1961-1990 bzw. 1991-2020). Derzeit beläuft sich die
Niederschlagssumme bereits auf 52 l/qm. Am meisten Niederschlag gab
es bisher über der nördlichen Mitte und im Schwarzwald, wo regional
70 bis 100, punktuell auch um 130 l/qm gefallen sind. Äußerst trocken
präsentierten sich Teile Niederbayerns und ein Streifen vom Jadebusen
bis zur Kieler Bucht, wo teilweise nur 5 bis 20 l/qm vom Himmel
kamen. Besonders nass war es am 5. Mai, als im Zusammenhang mit einer
quasi stationären Luftmassengrenze über der Mitte 30 bis 50, lokal
über 60 l/qm vom Himmel prasselten.

Die Sonne zeigte sich im letzten meteorologischen Frühlingsmonat
bisher etwa 120 Stunden lang. Die langjährigen Mittelwerte für den
Mai liegen bei 202 Stunden (1961-1990) bzw. 213 Stunden (1991-2020).
An dieser Stelle sei vorweggenommen, dass die Statistik in den
kommenden sonnenscheinreichen Tagen deutlich aufpoliert wird. Bisher
waren vor allem der Monatsbeginn und das Ende der ersten Dekade sehr
sonnig. Regional ergeben sich aber auch hier größere Differenzen.
Während im Norden und Südosten bereits 130 bis 170 Sonnenstunden zu
Buche stehen, waren es derer im Westen und Teilen der westlichen
Mitte nur 65 bis 90.

(Die Bilder zum heutigen Thema des Tages finden Sie wie immer im
Internet unter www.dwd.de/tagesthema.)

Dipl.-Met. Marcel Schmid

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 20.05.2026

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